Die CDU hat die Forderung der Grünen nach einem Recht auf Wohnungstausch scharf kritisiert. Generalsekretär Paul Ziemiak sagte der „Bild am Sonntag“: „Wieder eine typisch grüne Forderung, die völlig an den wahren Problemen des Wohnungsmarktes vorbeigeht. Statt nur ideologischer linker Großstadtpolitik sollten die Grünen sich endlich auch mit den Problemen der Menschen in den ländlichen Räumen auseinandersetzen.“

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Die Grünen hatten auf ihrem Bundesparteitag in Bielefeld unter anderem beschlossen, dass Mieter ein Recht darauf bekommen sollen, Mietverträge zu tauschen. Profitieren sollen zum Beispiel Familien, die ihre Wohnungen mit denen älterer Menschen tauschen könnten – ohne dass beide Seiten einen neuen teureren Mietvertrag abschließen müssten. Vermieter sollen den Grünen-Plänen zufolge nur bei triftigen Gründen einen solchen Tausch ablehnen können. Grünen-Chef Robert Habeck verteidigte die Idee eines Rechts auf Wohnungstausch. „Die Mieten explodieren. Oft können alte Leute es sich nicht leisten, in kleinere Wohnungen zu ziehen, weil die viel zu teuer sind“, sagte Habeck der Zeitung. „Und umgekehrt finden Familien keine größere Wohnung. Dieses Problem lässt sich durch Wohnungstausch lösen. Das ist nah an der Lebenswelt von Menschen und stärkt den Gemeinsinn.“