CDU-Parteitag: Prien kritisiert Werte-Union

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) fordert ihre Partei zum Start des Parteitags in Leipzig zu einem Ende der Flügelkämpfe auf und kritisiert die Werte-Union dabei scharf. „Die ständigen Versuche der Werte-Union, der CDU eine Personaldebatte aufzudrängen, gehören sich nicht. Das ist schädlich für die ganze Partei“, sagte die Politikerin der „Welt“ (Freitagsuasgabe).

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„Das Gleiche gilt für die Debatte über eine wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit der AfD. Das ist eine Partei, die es nicht einmal hinkriegt, sich von den Rechtsextremisten im eigenen Laden zu distanzieren. Um mit Markus Söder zu sprechen: Jede Tasse Kaffee mit Vertretern der AfD wäre ein völliger Irrweg für die Union.“ Prien ruft die CDU-Mitglieder dazu auf, sich von der Werte-Union zu distanzieren: „Wenn sich Menschen zusammenfinden, um sich zu engagieren, ist das ja erst mal positiv. Aber wer sich in der CDU engagieren will, sollte das in der Breite unserer Partei machen, nicht in dieser Sektierertruppe.“ Den Vorstoß der baden-württembergischen CDU zur obligatorischen Beflaggung von Schulen mit der deutschen Nationalflagge begrüßt Prien: „Ich bin der Meinung, Europa-, Deutschland- und Landesflagge sind ein Angebot, Verfassungspatriotismus, Grundwerte und Demokratieerziehung an Schulen zu vermitteln. Ich werbe für die positive Symbolkraft unserer Flaggen.“