„Vom Namen her ist Chris der Toptransfer der Liga.“, so Panther-Sportmanager Duanne Moeser am Rande einer gestern stattfindenden Präsentation des neuen AEV-Torhüters Chris Mason. Und wahrscheinlich hat Augsburgs Eishockeylegende Recht damit.

2014-07-05-Chris-Mason-–-25 Der neue Panther-Goalie Chris Mason wurde der Öffentlichkeit vorgestellt Augsburger Panther News Sport AEV Atlanta Trashers Augsburger Panther Chris Mason DEL Deutsche Eishockey Liga Eishockey Nashville Predators Neuzugang St. Louis Blues Team Canada Transfer Vorstellung Weltmeister | Presse Augsburg
Welcome to Augsburg Chris Mason | Foto: Wolfgang Czech

Mason wechselte in diesem Sommer von Ritten Sport an den Lech. Mit den Südtirolern gewann der Kanadier im Frühjahr die italienische Meisterschaft. In seiner Mannschaft und der gesamten Serie A war er der wohl herausragende Spieler. Doch das ist bei Leibe nicht das einzige was Mason vorzuweisen hat. In der besten Eishockeyliga der Welt, der nordamerikanischen National Hockey League (NHL) kam der in Red Deer, Alberta geborene Mason auf über 17.000 Spielminuten in 317 Einsätzen für die Nashville Predators, St. Louis Blues,  Atlanta Trashers und Winnipeg Jets. Dabei verhalf er mit einer durchschnittlichen Fangquote von knapp 91% (Punktrunde) seinen Teams zu 85 Siegen.  Mit dem Team Canada wurde Mason als Backup-Goalie Weltmeister 2007 und Vizeweltmeister 2009. Eine 96,5% -ige Fangquote machte ihn 2009 zum statistisch besten Keeper der Welttitelkämpfe.

Nun hat Chris Mason einen Einjahresvertrag in Augsburg unterschrieben und stellte sich gestern bei einem Sponsorentermin der Öffentlichkeit vor. Für ihn ist jetzt, wieder einmal, alles neu. Er kannte noch niemanden aus dem AEV-Team, der Kontakt mit Larry Mitchell war ausschlaggebend für die Entscheidung nach Schwaben zu wechseln und die weiteren Angebote aus Italien, Österreich, Frankreich und Schweden auszuschlagen. Als er sich zu Verhandlungen in Augsburg befand, hatte er bereits die Gelegenheit einen ersten Eindruck von der Stadt, dem Stadion und den Mitarbeitern zu gewinnen. Auch das überzeugte ihn. Seine Heimatstadt Red Deer ist mit unter 100.000 Einwohnern auch überschaubar. Das schätzt Mason, der die Großstädte weniger mag. Vielleicht war dies auch ein Grund, warum es ihm in der letzten Saison im beschaulichen Südtirol so gefallen hatte. Auch sein bisheriger Arbeitgeber Ritten hätte Mason gerne weiter gehalten, doch er suchte im Herbst seiner sportlichen Laufbahn noch einmal nach einer Herausforderung, wollte unbedingt in einer starken Liga spielen.