Corona-Ausbruch im Kreis Starnberg | Asylbewerber-Unterkunft und Cateringunternehmen betroffen

Für die Asylbewerber-Gemeinschaftsunterkunft in Hechendorf liegen derzeit insgesamt 16 positive Corona-Ergebnisse fest. Die gesamte Anlage steht unter Quarantäne. Zehn infizierte Personen haben in einem Cateringunternehmen im Landkreis gearbeitet. Weil die Mitarbeiter in unterschiedlichen Abteilungen der Firma eingesetzt waren, wird der Betrieb der Firma vorsorglich für 14 Tage eingestellt. Sämtliche Mitarbeiter werden auf COVID19 getestet. Landrat Stefan Frey: „Die umgehende Schließung des Betriebsstandortes im Landkreis ist aus Infektionsschutzgründen zwingend erforderlich.“virus-4937553_1280-1 Corona-Ausbruch im Kreis Starnberg | Asylbewerber-Unterkunft und Cateringunternehmen betroffen Bayern Vermischtes Corona covid-19 Gilching Klinikum Großhadern Sars-CoV2 Starnberg | Presse Augsburg

Am 25. Juni wurde ein Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Hechendorf positiv auf das Corona-Virus getestet. Nachdem die insgesamt 33 Bewohner in der Unterkunft viele Berührungspunkte haben, wurde die komplette Anlage unter Quarantäne gestellt. Von allen Bewohnern der Anlage wurden, soweit sie vor Ort anzutreffen waren, Abstriche genommen. Ein Großteil der Testergebnisse ist am späten Abend des 26. Juni beim Gesundheitsamt eingegangen. Weitere Ergebnisse sind soeben eingetroffen. Insgesamt sind jetzt 16 Personen positiv. Ein Bewohner der Einrichtung konnten bis jetzt nicht ausfindig gemacht werden, nach ihm wird intensiv gesucht. Alle positiv getesteten Personen wurden bzw. werden umgehend in eine dafür vorgesehene
Isoliereinrichtung nach Wackersberg verlegt.

Da zehn infizierte Bewohner der Hechendorfer Gemeinschaftsunterkunft in einem Cateringunternehmen im Landkreis arbeiten, hat das Gesundheitsamt in Zusammenarbeit mit der Task Force Infektiologie des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unverzüglich Kontakt mit dem Cateringunternehmen aufgenommen. Nachdem die Mitarbeiter in unterschiedlichen Abteilungen der Firma, im Schichtbetrieb, eingesetzt waren, wurde heute die Schließung des Betriebsstandortes im Landkreis angeordnet.

„apetitio“ muss den Betrieb, am Standort Gilching, für 14 Tage einstellen. Alle Mitarbeiter wurden auf Corona getestet und müssen sich als Kontaktpersonen für 14 Tage häuslich isolieren. Inzwischen steht fest, dass insgesamt mindestens 44 Beschäftigte des Caterers, darunter die bereits benannten zehn Asylbewerber, infiziert sind.

Wie die Bild berichtet versorgt das Unternehmen von Gilching aus die LMU Kliniken München, zu der auch das Klinikum Großhadern gehört..