Corona in Augsburger Seniorenzentrum | Zwölf weitere Bewohner und bislang 25 Mitarbeitende positiv getestet

Die Zahl an Corona-Infektionen im Augsburger Seniorenzentrum Lechrain ist weiter angestiegen. Im Hosital-Stift ist die Tendenz inzwischen hingegen rückläufig.kassen-wollen-corona-mehrkosten-bei-pflegeheimen-und-pflegediensten-uebernehmen-1 Corona in Augsburger Seniorenzentrum | Zwölf weitere Bewohner und bislang 25 Mitarbeitende positiv getestet Augsburg Stadt Freizeit Gesundheit News | Presse Augsburg

Im Seniorenzentrum Lechrain ist die Zahl der positiv getesteten Bewohnerinnen und Bewohner nochmals angestiegen. Aktuell wurden 48 Menschen positiv auf Covid-19 getestet.

Während 44 von ihnen keinerlei Krankheitssymptome zeigen, sind vier Seniorinnen und Senioren mit milden Krankheitssymptome wie Husten, Heiserkeit und leichter körperlicher Schwäche belastet.

Auch im Seniorenzentrum Lechrain wird weiterhin der Aufnahmestopp und das Besuchsverbot aufrechterhalten.

Einrichtungsleiterin Petra Fachet bedauert diese Maßnahmen sehr: „Das Leiden von dementiell Erkrankten, die eine Isolation nicht begreifen können, wurde durch eine tägliche
vorgenommene Risikoabwägung besonders berücksichtigt.“

Tendenz im Hospital-Stift rückläufig

Die Covid-19 Infektionen im Hospital-Stift beginnen hingegen eine rückläufige Tendenz zu zeigen. Im Bereich der Bewohnerschaft sind aktuell 30 Senioren und Seniorinnen positiv getestet. Vier von ihnen zeigen stärkere Symptome und einen besorgniserregenden Krankheitsverlauf. Zur Stabilisierung werden daher engmaschig Hausärzte der Betroffenen
einbezogen, um eine Symptomlinderung zu erreichen. Einrichtungsleiter Michael Meier berichtet, dass auch die Mitarbeitenden unter großem psychischen Druck stehen: „Unsere Pflegekräfte und wir alle hier sind sehr betroffen und hoffen, dass eine Linderung der Covid-19 Symptome bei den Patientinnen und Patienten eintritt.“

Sicherheitsmaßnahmen werden fortgesetzt

Unter diesen Bedingungen nimmt die Einrichtung zur Sicherheit weiterhin keine neuen Seniorinnen und Senioren auf. Auch der befristete Besucherstopp gilt weiter: „Solche Entscheidungen bedeuten immer einen schwierigen Abwägungsprozess.Einerseits müssen wir eine Ansteckung mit COVID-19 vermeiden. Andererseits ist auf die Wahrung der Grund- und Freiheitsrechte der Bewohnerinnen und Bewohner und ihrer Angehörigen Rücksicht zu nehmen“, sagt Werkleiterin Susanne Greger.

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