Am Montag hatten sich rund 1.000 Gegner der aktuellen Corona-Politik und Impfgegner in der Augsburger Innenstadt zu einem sogenannten Spaziergang zusammengefunden. Die Stadt hat nun mit einer Allgemeinverfügung darauf reagiert.

Rund 1.000 Personen “spazierten” am Montag zwischen Rathausplatz und Hauptbahnhof durch die Augsburger Innenstadt. Statt mit einer ursprünglich auf dem Rathausplatz geplanten Kundgebung wollten die Teilnehmer so ihren Widerwillen gegen die aktuelle Corona-Politik und eine mögliche Impfpflicht zum Ausdruck bringen. Der Protestzug verlief, anders als beispielsweise in Schweinfurt, friedlich. Nicht immer wurde die gültigen Abstandsregelungen eingehalten, Masken wurden nur selten gesehen. Hier setzt jetzt die Stadt Augsburg mit einer Allgemeinvergütung für die ersten Tage des neuen Jahres an. Bei Versammlungen ab drei Teilnehmern werden die bekannten Abstandsregelungen verpflichtend, zudem ist eine FFP2-Maske zu tragen. Die Ordnungskräfte sind ggf. angehalten, die Vorgaben zu kontrollieren und umzusetzen.
“Geradeaus denken. Der Wissenschaft vertrauen!” – Gegenkundgebung am Sonntag
Auch für die geplante Gegenkundgebung am Sonntag, 02. Januar um 17 Uhr werden die Regelungen gelten. Unter dem Namen “Geradeaus denken. Der Wissenschaft vertrauen!” wird die Gruppierung “Augsburg Solidarisch” eine Veranstaltung “als Alternative zu den Verschwörungstheorien der Corona-Rebell/innen” (Zitat Organisatoren) am Königsplatz abhalten.
“Augsburg Solidarisch” tritt für eine solidarische und wissenschaftsbasierte Corona-Politik ein.

