Coronafälle im Kreis Günzburg sprunghaft angestiegen

Stand 27. März 17:15 Uhr,  gibt es im Landkreis 77 Personen, welche auf das Corona-Virus positiv getestet sind. Dies sind im Vergleich zu gestern 23 Personen mehr. Auch die Verdachtsfälle sind um 33 auf 63 gestiegen, ebenso die Zahl der Personen, welche sich unter Quarantäne befinden ist von gestern auf heute von 270 auf 318 Personen gestiegen.

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Bild: Bundeswehr

Testzentrum Coronavirus in Leipheim

Derzeit wird auf dem Gelände des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs des Landkreises Günzburg in Leipheim, Schleifstraße 5 bei Bedarf ein Testzentrum „Coronavirus – COVID-19“ betrieben. Der nächste Betrieb findet am Sonntag von 9.00 Uhr bis 13.00  Uhr und dann voraussichtlich wieder am Dienstag statt. Geplant ist die Einrichtung dauerhaft zu betreiben.

Getestet werden hier derzeit nur Personen, bei denen eine Testung durch das Gesundheitsamt am Landratsamt Günzburg angeordnet wurde. Aber auch hier werden sich für die Zukunft Änderungen ergeben: Geplant ist, dass auch die Testungen, welche durch die unter der Nr. 116117 erreichbare Kassenärztliche Vereinigung vorgenommen werden, an diesen Standort verlagert werden soll. Durch diese Maßnahme soll gewährleistet werden, dass mehr Testungen und diese auch mit kürzeren Wartezeiten durchgeführt werden können.

Damit auch hier der notwendige Abstand gewahrt wird, werden die geladenen Personen in ihren PKW´s warten. Kräfte des Technischen Hilfswerks, des Roten Kreuzes und der Bundeswehr sind zur Hilfestellung vor Ort.

Bürgerinnen und Bürger, die keine Möglichkeit haben, das Testzentrum anzufahren, werden auch künftig weiterhin durch die Ärzte der Kassenärztlichen Vereinigung zu Hause getestet.

Fieberambulanz

Um die Hausärzte im Landkreis zu entlasten, ist geplant auf dem Gelände des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs zusätzlich eine „Fieberstation“ einzurichten. Hierzu wird derzeit versucht entsprechendes medizinisches Personal zu gewinnen.

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In der Fieberambulanz sollen Personen, welche getestet wurden und Symptome, wie z. B. Fieber, Husten, Schnupfen usw., aufweisen, die Möglichkeit haben einen Arzt zu sprechen. Auch hier werden Kräfte des Technischen Hilfswerks, des Roten Kreuzes und der Bundeswehr Hilfestellung leisten. Hierzu wurde bereits durch die Bundeswehr ein Behandlungscontainer vom Standort Hammelburg nach Leipheim verlegt. Landrat Hafner bedankte sich bei der Bundeswehr recht herzlich für deren Unterstützung. Sein Dank gilt auch allen anderen beteiligten Helfern.