Coronalage im Augsburger Hospital-Stift spitzt sich zu

Die Coronalage in der Senioreneinrichtung Hospital-Stift spitzt sich zu.laschet-fuer-mehr-corona-tests-in-alten-und-pflegeheimen-1 Coronalage im Augsburger Hospital-Stift spitzt sich zu Augsburg Stadt Freizeit Gesundheit News | Presse Augsburg

Wie das Haus mitteilt, sind – Stand Freitagnacht – bei Kontrollen weitere 14 Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf das Covid-19-Virus getestet worden. Auch ein weiterer Mitarbeiter wurde ermittelt, der das Covid.19 Virus – ebenso wie die Seniorinnen und Senioren – ohne sichtbare Krankheitssymptome trägt. Die Pflegeeinrichtung stellt damit insgesamt sechs Fälle bei den Mitarbeitenden und 21 Fälle bei den Bewohnerinnen und Bewohnern fest.

Seit Wochen intensive Testungen

Das Pflegeheim in der Augsburger Innenstadt testet seit dem stadtweit stark zunehmenden Infektionsgeschehen bereits seit Wochen intensiv Personal sowie Bewohnerinnen und Bewohner. Auch Schnelltests hat die Einrichtung bereits im Einsatz. Trotz der Testungen, der weitreichenden Schutzmaßnahmen, der streng organisierten Besucherregelung und der Vorhaltung eines abgegrenzten Isolationsbereiches fürinfizierte Bewohnerinnen und Bewohner zu Beginn der Woche, konnte das Infektionsgeschehen nicht vollständig eingedämmt werden.

„Mit maßvoller Vorsicht Ausbruchskette eingrenzen“

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Hospital-Stift arbeiten mit höchster fachlicher Sorgfalt, tragen Schutzkleidung und arbeiten unter einer hohen Arbeitsbelastung sehr engagiert und zuverlässig, sagt Einrichtungsleiter Michael Meier.

Am Samstag, 31. Oktober, werden Mitarbeitende in Sonderschichten die Angehörigen telefonisch über die Entwicklung informieren. Wir können jetzt nur besonnen weiter mit verstärkter und maßvoller Vorsicht in dieser Situation handeln, um die Ausbruchskette einzugrenzen“, betont Werkleiterin Susanne Greger. Das Haus habe in Abstimmung mit den Experten des Gesundheitsamts bereits mit der Aufteilung in Kohorten (Gruppen von Personen mit vergleichbaren Gemeinsamkeiten) gearbeitet. „Wir sind sehr froh, dass bisher alle 21 Betroffenen in unserer Bewohnerschaft gesundheitlich stabil sind.“ Vor allem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die an ihr psychisches und physisches Limit gehen, gelte ihr allergrößter Dank, so die Werkleiterin.