CSU-Landesgruppenchef fordert ständigen Krisenstab wegen Flutkatastrophe

Am Rande des Kaminabends des Ludwig-Erhard-Gipfels hat CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt aufgrund der Flutkatastrophe einen ständigen Krisenstab gefordert.

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Bild von Hans Braxmeier auf Pixabay

„Krisen wird es immer geben. Die Naturkatastrophen werden sich auch weiter verschärfen. Das heißt, wir brauchen ein ständiges Krisenkommando ‚Naturkatastrophen‘ zwischen Bund und Ländern, einen Krisenstab ‚Naturkatastrophen‘, der ständig tagt und auch immer wieder neue Bewertungen und Verbesserungen vornimmt. Ich glaube, dass dies zwingend notwendig ist, um auf diese Ereignisse reagieren zu können,“ so Dobrindt gegenüber RTL/ntv.

Außerdem äußerte sich Dobrindt zu den Herausforderungen an Unternehmen, die durch das EU-Gesetzpaket „Fit for 55“ entstehen. Was an Klimaschutz vorangebracht werde, müsse auch leistbar sein. Auch eine Akzeptanz in der Öffentlichkeit müsse es laut Dobrindt geben. Auf der einen Seite würden Belastungen durch die CO2-Bepreisungen aufgebaut, auf der anderen Seite müsse es dann aber auch Entlastungen geben. Das betreffe nicht nur Privatleute, sondern auch die Wirtschaft. Das hieße, man müsse die Strompreise deutlich senken, damit auch das Produzieren in Europa weiterhin möglich sei, erklärte Dobrindt gegenüber RTL/ntv.