Ab 16. April werden die Impfkapazitäten im Landkreis im Rahmen der Bayerischen Impfstrategie deutlich reduziert

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Foto: Dominik Mesch

Die Bayerische Staatsregierung hat erneut eine Veränderung ihrer Impfstrategie beschlossen: Aufgrund der deutlich gesunkenen Nachfrage sollen Corona-Schutzimpfungen künftig vorrangig in Arztpraxen sowie Apotheken und nur noch in geringem Umfang in den örtlichen Impfzentren durchgeführt werden. Gleichzeitig sollen die Gebietskörperschaften bei der Reduzierung der Impfkapazitäten darauf achten, dass ein bedarfsgerechtes Hochfahren derer je nach Situation weiterhin möglich bleibt. Aus diesem Grund wird der Betrieb im stationären Impfzentrum in Gablingen-Siedlung zum 16. April zwar eingestellt, dieses aber noch nicht zurückgebaut.

Impfzentrum Bobingen bleibt in reduzierter Form bestehen

Das zweite Impfzentrum im Landkreis Augsburg in der Stadt Bobingen bleibt fortan als einziges staatliches Impfzentrum im Landkreis Augsburg bestehen, reduziert ab dem 16. April jedoch seine Kapazitäten auf drei stationäre und zwei mobile Impfteams. Gemeinsam sind diese in der Lage, knapp 2.000 Impfungen pro Woche durchzuführen, was den Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung entspricht. „Nachdem die Zahl der durchgeführten Impfungen in unseren Impfzentren in den vergangenen Wochen stetig weit unter unseren Möglichkeiten lag, ist es jetzt nur konsequent, diesen Schritt zu gehen“, so Landrat Martin Sailer.