Nach der deutlichen Pleite gegen Freiburg geht es für den FC Augsburg heute zu Angstgegner Bayer Leverkusen. Auch die Werkself hatte einen Fehlstart hingelegt. Maaßen sieht eine Chance.

Fca Maassen3
Foto: Wolfgang Czech

Die Stimmung bei Mannschaft und Umfeld des FC Augsburg war trotz einer durchwachsenen Vorbereitung ganz gut, man war zuversichtlich, dass es in diesem Jahr stabiler laufen kann. Mit dem ersten Saisonspiel gegen Freiburg folgte die Ernüchterung. Auch in dieser Höhe vollkommen verdient ging der FCA vor eigenem Publikum mit 0:4 baden. Nach vorne fehlte den Schwaben die Durchschlagskraft, in der Defensivarbeit die Konsequenz. Altbekannte Leiden, die man bereits aus der Vorsaison unter Maaßen-Vorgänger Weinzierl kannte. Im Vergleich zum Vorjahr war es Augsburg aber gelungen selbst mehr im Ballbesitz zu sein, sie konnten damit aber noch zu wenig anfangen. In Leverkusen wird man heute das Spielgerät nicht ganz so oft selbst haben, das weiß auch FCA-Coach Maaßen. „Wir brauchen schnelle Lösungen“.

Bayer 04 wird nach dem Ausscheiden im Pokal bei Elversberg und der Auftaktniederlage gegen Dortmund gegen die Rot-grün-weißen schon etwas unter Zugzwang stehen. „Von uns wird niemand erwarten, dass wir dort hinfahren und etwas holen. Das ist unsere große Chance.“ In den vergangenen elf Bundesligaspielzeiten konnte Augsburg gegen Angstgegner Leverkusen nie gewinnen, wenn es nach Gerardo Seoane, Trainer von Bayer 04 geht, soll dies weiterhin so bleiben: „Wir wollen unser erstes Heimspiel der Saison gewinnen. Wir müssen unsere Mentalität und Energie auf den Platz bringen.“ Verzichten muss der Champions League-Teilnehmer dabei neben Toptalent Florian Wirtz (Kreuzbandriss) und Robert Andrich (Aufbautraining nach Verletzung) auf seinen Kapitän Lukáš Hrádecký. Der Torhüter ist nach einer Roten Karte gegen den BVB heute gesperrt, für ihn wird der 30-jährige Russe Andrey Lunev zu seinem zweiten Bundesliga-Einsatz kommen.

Seoanes Gegenüber Maaßen muss neben den bereits bekannten Verletzten wie Dorsch, Vargas und Oxford wohl auch ohne Florian Niederlechner auskommen. Der Angreifer hatte sich unter der Woche eine Adduktorenverletzung zugezogen.

Die voraussichtliche Aufstellung

Gikiewicz – Bauer, Gouweleeuw, Uduokhai – Caligiuri, Rexhbecaj, Gruezo, Iago – Maier,  Hahn – Demirovic