Das nächste Drama im Zoo Augsburg: Giraffenbulle „Marvin“ verstorben

Innerhalb ganz kurzer Zeit ist eine zweite Tierpersönlichkeit des Augsburger Zoos verstorben.
Nachdem erst vor kurzem ein Tiger verstarb (wir berichteten), gab es jetzt erneut ein trauriges Ereignis. Giraffenbulle „Marvin“ war mit seinen 19 Jahren nicht mehr der Jüngste, zeigte aber keine gravierenden Anzeichen von Krankheit. Nachdem er morgens nicht mehr aufstehen konnte wurde sofort eine Blutprobe veranlasst, die aber keine Anzeichen einer Verletzung oder Infektion ergab.

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Kiano muss nun ohne Vater aufwachsen – dieser verstarb am Samstag überraschend

Um seinen Kreislauf zu stärken bekam er im Liegen eine Infusion und wirkte danach fitter. Er hat auch noch gefressen, so dass der Zoo vorsichtig optimistisch war. Leider hat sich sein Zustand am frühen Nachmittag verschlechtert und er ist verstorben. Gerade wird er in die Pathologie der tiermedizinischen Fakultät nach München transportiert um eine Obduktion durchführen zu lassen.

Marvin wurde am 6. März 1995 hier in Augsburg geboren. Er wurde mit der Flasche aufgezogen. Als eine Hälfte von Zwillingen verlor er bei der Geburt seine Mutter, die Schwester kam tot zur Welt. Er zeugte insgesamt 10 Jungtiere in Augsburg. Zwei leben noch hier. Sein letzter Sohn „Kiano“, im September 2013 geboren, wurde ebenfalls mit der Flasche aufgezogen, da er von seiner Mutter nicht angenommen wurde.

Quelle: PM Zoo Augsburg