„Das Unentschieden ist gerecht“ | Die Stimmen zum Remis des FC Augsburg gegen Borussia Dortmund

Im letzten Heimspiel des Jahres bekam es der FC Augsburg mit Champions League-Teilnehmer Dortmund zu tun. Nach einer Partie auf Augenhöhe sicherten sich beide Teams mit einem 1:1 je einen Punkt. Das hatten die Beteiligten nach der Partie zu sagen.

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Thorup war mit dem Spiel seines FCA einverstanden Foto: Alexander Heinle

Niklas Dorsch: „Es war ein spannendes Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten – in der Nachspielzeit hatten wir nochmals die Chance auf den Siegtreffer. Dennoch können wir stolz auf uns sein, dass wir gegen ein Top-Team immer wieder gefährlich vors Tor kamen. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Das Unentschieden ist gerecht, für einen Sieg hat die letzte Genauigkeit im Spiel nach vorne gefehlt. Es freut mich, dass wir nach der Niederlage in Bremen heute ein richtiges Signal gesendet haben.“

Ermedin Demirović: „Wir haben heute von der ersten bis zur letzten Sekunde ein gutes Spiel gezeigt. Wir haben uns vorgenommen, unseren Fans und all den Familien im Stadion ein Geschenk zu machen, das haben wir immerhin mit einem Punkt geschafft. Es war ein extrem offenes Spiel, auf beiden Seiten gab es viele Chancen. Das Unentschieden geht am Ende in Ordnung – wenn man gegen eine Top-Mannschaft aber so viele Torchancen herausspielen kann, dann wäre natürlich auch mehr drin gewesen.“

Jeffrey Gouweleeuw: „Der Punkt geht letztlich in Ordnung, denn beide Mannschaften hätten das Spiel gewinnen können. Es gab Räume auf beiden Seiten, Chancen auf beiden Seiten, sodass es letzten Endes ein gerechtes Ergebnis ist. Direkt nach dem Spiel sage ich, es war mehr drin, aber morgen sind wir mit dem Punkt zufrieden.“

Finn Dahmen: „Ich finde es ein bisschen schade, dass wir am Ende das 2:1 nicht gemacht haben. Das Spiel hätte in beide Richtungen kippen können, letztendlich sind wir allerdings mit dem Punkt zufrieden. Dortmund ist ein starker Gegner, wir haben vor allem in der Schlussphase leidenschaftlich verteidigt und nach vorne Nadelstiche gesetzt. Nach der Niederlage in Bremen freut es uns, dass wir die Stabilität aus den Spielen zuvor nicht verloren haben. Wir fahren nun selbstbewusst nach Stuttgart und wollen dort noch einmal alles raushauen.“

Gregor Kobel (Dortmund): „Der Abstand auf einen Champions-League-Platz wird immer größer. Wir müssen so schnell wie möglich den Anschluss finden, erst einmal müssen wir alle Kräfte bündeln für das Spiel gegen Mainz, über Weihnachten Kräfte sammeln und dann eine Serie starten.“

Julian Brandt (Dortmund): „Es war auch heute ein aktives Spiel, und ich glaube, dass dieser Stil auch besser zur Mannschaft passt. Aber wir schießen im Vergleich zu den Top-Vier-Mannschaften zu wenige Tore. Mehr Treffer würden uns guttun. Und wenn du vorne triffst, ist es hinten auch einfacher zu verteidigen. Gegentore sind bei uns auch weiterhin ein Thema.“

Verdienter Punktgewinn im letzten Heimspiel des Jahres – FC Augsburg und Dortmund trennen sich unentschieden

Jess Thorup (Trainer FC Augsburg): „Vor dem Spiel habe ich gesagt: Wir wollen zeigen, wo wir stehen. Es war ein super Spiel für die Zuschauer, beide Teams hätten gewinnen können. Wir sind bis zur letzten Sekunde im Spiel geblieben und hätten mit ein bisschen Glück sogar drei Punkte holen können. Dortmund hatte seine Chancen und setzte uns immer wieder unter Druck, doch diesem haben wir standgehalten und immer wieder unsere Möglichkeiten gesucht.“

Edin Terzic (Trainer Borussia Dortmund): „Es war ein sehr wildes Spiel mit einem aus unserer Sicht unzufriedenstellenden Ergebnis. Wir haben viel investiert und hatten eine Vielzahl an Torchancen, die wir nicht nutzen konnten. Am Ende steht ein 1:1 gegen eine mutige, intensiv spielende und aggressive Augsburger Mannschaft. Trotzdem waren wir nah dran, das Spiel zu gewinnen, der Siegtreffer war möglich. Man muss aber auch sagen, dass Augsburg gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit ebenfalls gute Möglichkeiten hatte.“

Quelle: fcaugsburg.de / bvb.de