„Die Partie gegen Bayern ist abgehakt. Die Mannschaft weiß, worum es geht. Wir fahren optimistisch nach Hannover und wollen weiterpunkten, um uns eine noch bessere Ausgangsposition für die Rückrunde zu erarbeiten“, sagte FCA-Trainer Markus Weinzierl vor dem Spiel. Doch scheinbar steckte den Augsburgern die Niederlage doch noch in den Knochen. In einem zerfahrenen Spiel verlor man am Ende 2:0, auch aufgrund eines äußerst umstrittenen Foulelfmeters für Hannover.

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Markus Weinzierl hatte sich das heutige Spiel ganz anders vorgestellt | Archivbild: Sebastian Pfister

Es war kein guter Tag für die Augsburger. Bereits vor dem Spiel eine schlechte Nachricht:  Stürmer Sascha Mölders muss sich am Donnerstag einer Operation am linken Sprunggelenk unterziehen. Beim 29-Jährigen hat sich im linken Sprunggelenk ein Gelenkkörper gelöst, der nun mithilfe einer Operation entfernt werden muss. Nach ersten Informationen wird mit einer Ausfallzeit von mindestens drei Monaten gerechnet.

Im Spiel selbst kam Hannover zunächst überhaupt nicht in Fahrt. Augsburg stellte geschickt die Räume zu und schaltete gut um. So war es auch der FCA, der die ersten guten Aktionen im Spiel hatte. Erst scheiterte Alexander Esswein freistehend an Hannovers Ron-Robert Zieler (13.), kurz danach dann auch Kapitän Paul Verhaegh. Es sah alles gut aus für die Augsburger, allerdings nur bis zur 20. Minute.

Da sorgte Hannovers Salif Sane für die Wende. Einen Kiyotake-Freistoß verlängerte Kapitän Stindl auf den Hinterkopf von Sané, und von dort direkt ins Tor von Keeper Alexander Manninger. Das 1:0 gab Hannover spürbar mehr Aufwind und Augsburg war verunsichert – es blieb beim 1:0 zur Pause.

Nur 10 Minuten nach Wiederanpfiff dann eine umstrittene Situation: Im  Zweikampf mit Daniel Baier ging Hannovers Stindl im FCA-Strafraum zu Boden. Schiedsrichter Dingert pfiff Elfmeter – wohl die falsche Entscheidung. Hannover nahm das Geschenk dankbar an und netzte zum 2:0 ein.

Doch in der 66. Minute profitierte auch der FCA von einer Fehlentscheidung: Kiyotake erzielte ein Tor zum vermeintlichen 3:0, doch Schiedsrichter Dingert sah eine (nicht vorhandene) Abseitsposition.

In der Schlussphase legte der FCA zwar nochmal zu, doch Bobadilla und der eingewechselte Thommy scheiterten am starken Zieler.

Am Samstag geht es für die Augsburger im letzten Heimspiel der Hinrunde gegen Borussia Mönchengladbach.

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