Im ersten Sonntagsspiel des fünften Bundesliga-Spieltags hat der FC Augsburg Zuhause gegen Hertha BSC mit 0:2 verloren. Lesen Sie hier die Stimmen zum Spiel.

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Foto: Krieger

Florian Niederlechner:

„Man hat schnell erkannt, dass heute die Mannschaft gewinnen wird, die das erste Tor macht. Wir erarbeiten uns insgesamt zu wenige Chance und so reicht es dann einfach nicht. Wir müssen wieder mehr auf die zweiten Bälle gehen und das Spiel an uns reißen. Wir haben eine super Truppe, aber die Punkteausbeute ist dafür einfach zu gering. Es gilt jetzt zusammenzustehen und in Bremen Punkte zu holen.“

Daniel Caligiuri: „Wir sind alle sehr enttäuscht, da wir uns natürlich etwas Anderes vorgenommen haben. Drei Heimspiele in Folge haben wir nun keinen Punkt geholt, da fällt es schwer die richtigen Worte zu finden. Wir haben eigentlich wenig zugelassen, aber uns nach vorne einfach zu wenige Chancen erarbeitet. Wir müssen jetzt wieder versuchen, mehr aus dem Spiel heraus die Möglichkeiten zu erspielen, und weiterhin hoch konzentriert arbeiten.“

Rafał Gikiewicz: „Es ist sehr ärgerlich, dass wir das dritte Heimspiel in Folge verlieren. Das war viel zu wenig heute. Wir müssen jetzt anfangen, wieder Punkte zu holen und dazu müssen wir etwas ändern. Wir brauchen mehr Spaß im Spiel, denn wir trainieren unter der Woche richtig gut. Aber drei Punkte aus fünf Spielen ist zu wenig. Wir müssen positiv bleiben und jetzt am Freitagabend in Bremen etwas holen.“

Ermedin Demirović: „Heute hat uns die letzte Konsequenz gefehlt. Nach dem ersten Gegentor war es schwierig, wieder ins Spiel zurückzufinden. Das liegt vielleicht auch daran, dass das Selbstvertrauen aktuell nicht so groß ist. Das Gespräch mit den Fans nach dem Abpfiff hat uns gutgetan, sie haben uns nochmal gepusht. Jetzt wollen wir ihnen nächste Woche die drei Punkte schenken.“

Marco Richter (Hertha BSC): „Es war ein kampfbetontes Spiel, an dessen Ende wir endlich drei Punkte eingefahren haben. Unsere Chancenverwertung war in Ordnung, hinten haben wir die Null gehalten. Für mich war mein Tor natürlich das i-Tüpfelchen, aber ich freue mich am meisten für die Mannschaft, weil wir uns endlich belohnt haben! Vor dem 2:0 hat Davie Selke mich in der Mitte wahrgenommen und quergelegt. Das war ein sehr, sehr schöner Konter. Die vergangenen Wochen waren extrem schön, ich hatte wichtige Unterstützung von meiner Familie, vom Verein und vom Umfeld. Nun möchte ich aber einfach nur Fußballspielen. Am Ende freut es mich, dass mein Tor geholfen hat, uns die drei Punkte zu bescheren. Ich würde mir wünschen, dass es so weitergeht.“

Sandro Schwarz (Trainer Hertha BSC): „Es war ein sehr intensives Spiel, wir waren sofort drin im Spiel und auch sehr aktiv. Über die komplette Spielzeit hatten wir eine sehr gute defensive Stabilität und auch immer wieder offensive Momente, in denen wir torgefährlich waren – ohne allerdings die ganz großen Torchancen zu haben. In der zweiten Halbzeit machen wir dann das Tor und haben den Spielverlauf auf unserer Seite. Deshalb war der Sieg am Ende auch verdient.“

Enrico Maaßen (Trainer FCA): „Wir sind sehr enttäuscht, denn wir wollten unseren Fans den ersten Heimsieg schenken. Das ist uns leider nicht gelungen, obwohl wir einen guten Plan hatten. Wir konnten zwar eine gewisse Wucht entfachen, hatten aber zu einfache technische Fehler. Außerdem fehlte uns in aussichtsreichen Situationen die Ruhe und wir haben zu oft die falsche Entscheidung getroffen. Nach dem 0:1 haben wir es nicht geschafft zurückzukommen. Das ist sehr ärgerlich, doch wir müssen positiv bleiben. Es soll zwar keine Ausrede sein, aber wir dürfen nicht vergessen, wer uns heute alles verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stand.“