„Das Ziel war drei Punkte, das haben wir geschafft“ | Die Stimmen zum FCA-Sieg in Mainz

Das war wichtig! Niederlechner traf in der ersten Spielminute für den FC Augsburg, der Rest war Kampf bis zum Schlusspfiff. Mit dem 1:0 in Mainz gelang dem FCA ein enorm wichtiger Sieg in Richtung Klassenerhalt. Das hatten die Beteiligten nach der Partie dazu zu sagen.

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Florian Niederlechner zeigte sich nach seinem Treffer erleichtert | Archivfoto: Krieger

Florian Niederlechner: „Es war ein wichtiger Sieg, mein Tor war ein unglaublich gutes Gefühl. Letzte Woche war ich der Depp, heute ist mir das Siegtor gelungen. Ich bin immer positiv geblieben, heute haben wir uns in jeden Zweikampf geworfen. Wir haben nicht unser bestes Spiel gemacht, aber haben alles rausgehauen und nehmen die drei Punkte gerne mit. Es war heute ein großer Schritt, am Mittwoch haben wir aber schon das nächste wichtige Spiel. Dann wollen wir den Klassenerhalt auch rechnerisch schaffen.“

Jeffrey Gouweleeuw: „Es war ein ganz wichtiges Spiel. Es zählt nicht die Art und Weise, sondern nur die drei Punkte. Wir hatten in einigen Situationen das nötige Glück, aber wir haben von der ersten bis zur letzten Minute gekämpft. Ich freue mich besonders für Flo, dass ihm nach langer Zeit wieder ein Treffer gelungen ist.“

Philipp Max: „Die Brisanz dieses Spiels war vor der Partie allen klar. Es galt aus dem Herzen heraus Fußball zu spielen, das ist uns gelungen. Man muss der ganzen Mannschaft ein Kompliment machen, denn wir haben die frühe Führung konsequent verteidigt. Als Mainz zum Schluss alle großen Stürmer aufs Feld gebracht hat, gab es nochmal enge Situationen, aber wir haben den Sieg verdient über die Runden gebracht.“

Felix Uduokhai: „Dieser Sieg ist enorm wichtig für unser Gefühl. Es war kein Glanz, aber das ist heute egal. Das Ziel war drei Punkte, das haben wir geschafft. Flo weiß, dass er ein guter Stürmer ist, es war nur eine Frage der Zeit, wann er wieder trifft. Für ihn freut es mich total. Ich hoffe, dass Taiwo Awoniyi nichts Schlimmeres passiert ist und dass es ihm den Umständen entsprechend gut geht. Wir gehen in der Szene beide zum Ball und prallen dann unglücklich ineinander.“

Spielbericht: „Das Ziel war drei Punkte, das haben wir geschafft“ | Die Stimmen zum FCA-Sieg in Mainz

Florian Müller (Mainz): „Wir klären beim Gegentor den Ball, rücken aber nicht schnell genug raus und vergessen dabei Flo Niederlechner im Rücken. Er trifft den Ball nicht richtig, aber genau so, dass er reingeht. Bitter, dass wir diese Situation am Anfang verpennt haben. Wir haben danach ein gutes Spiel gemacht, alles reingehauen und viele Torchancen erspielt, uns aber nicht belohnt. Deswegen ist es extrem bitter.“ 

Karim Onisiwo (Mainz): „Wir sind mit dem Gegentor in der ersten Minute schlecht reingekommen, wollten eigentlich von Anfang an da sein, das haben wir nicht geschafft. Dann haben wir erst einmal durchatmen müssen. Später haben wir uns langsam gefangen und auch Fußball gespielt und Chancen kreiert, aber wir haben es einfach nicht geschafft, den Ball über die Linie zu drücken. Es lang nicht an der einen Unaufmerksamkeit, dass wir hier heute verloren haben. Wir hatten genug Chancen nach dem Gegentor, wir haben in der zweiten Halbzeit noch versucht so viele Chancen wie möglich zu kreieren, aber wir haben den Ball einfach nicht drübergebracht. Und wenn du kein Tor schießt, kannst du nicht gewinnen.“

Daniel Brosinski (Mainz): „Wir hatten das Spiel im Griff und es ist eigentlich Wahnsinn, dass wir heute kein Tor schießen. Wir haben drei, vier richtig gute Torchancen gehabt, aber leider das Ding nicht über die Linie gebracht. Der Wille war da, man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, außer, dass wir kein Tor geschossen haben.“

Jeremiah St. Juste (Mainz): „Dieses frühe Gegentor ist einfach unglaublich. Es ist nur eine Berührung. Aber sowas passiert. Wir waren in dem Moment nicht wach genug in der Abwehr, da müssen wir besser sein. Und wenn man dann auf die andere Seite schaut, müssen wir einfach eine dieser Chancen nutzen. Wir müssen Tore schießen. Wir hatten uns vorgenommen hinten die Null zu halten und das hat leider nicht geklappt. Wir müssen das in den nächsten Spielen besser machen. Wir wollten das Spiel für Taiwo gewinnen, aber leider haben wir das nicht geschafft.“

Heiko Herrlich (Trainer Augsburg): „Es war insgesamt sicherlich kein schöner Fußball, aber wir sind mit dem frühen Tor optimal ins Spiel gekommen. Ab dem Zeitpunkt hatten wir dann etwas zu verlieren, vor allem weil wir unser Chancen zum zweiten Tor nicht genutzt haben. Wir haben etwas gehemmt gewirkt, aber alle haben sich reingehauen und wir hatten heute das Spielglück, das wir letzte Woche gegen Köln nicht hatten. Jetzt wollen wir am Mittwoch gegen Hoffenheim erneut alles raushauen und nochmal eine Schippe drauflegen.“

Achim Beierlorzer (Trainer Mainz): „Zunächst einmal gibt es bei Taiwo Awoniyi Entwarnung. Er ist bei Bewusstsein und ansprechbar. Er hat eine schwere Gehirnerschütterung erlitten, kann sich aber an alles erinnern. Ein Sieg wäre für beide Teams enorm wichtig gewesen. Es war der ungünstigste Start, den man sich hätte vorstellen können. Wir selbst hatte mehrere klare Chancen, am Ende müssen wir etwas Zählbares mitnehmen. Für heute sind wir natürlich enttäuscht, müssen das Spiel aber schnell abhaken. Wir haben weiter alles in der eigenen Hand.“

Quelle: fcaugsburg.de/mainz05.de