Daten für Februar: Steuereinnahmen vor Krise gestiegen

Die Steuereinnahmen sind vor der Eskalation der Corona-Krise in Deutschland im Februar noch einmal deutlich gestiegen. Insgesamt flossen im zweiten Monat des Jahres rund 59 Milliarden Euro in die Staatskasse, 6,6 Prozent mehr als im Februar 2019, so der Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums, der am Freitag um 8 Uhr veröffentlicht wird. Experten rechnen in den nächsten Wochen und Monaten mit einem Einbruch der Steuereinnahmen.

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Basis der im Februar noch einmal guten Entwicklung seien abermals deutlich höhere Einnahmen aus den Gemeinschaftsteuern (+5,7 Prozent) gegenüber Februar 2019 gewesen, heißt es im Monatsbericht. Neben der Lohnsteuer konnten auch die Steuern vom Umsatz eine hohe Zunahme im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnen. Sowohl bei der Körperschaftsteuer als auch bei der veranlagten Einkommensteuer ergaben sich aus der Veranlagung der Vorjahre Einnahmeverbesserungen.

Die Einnahmen aus der Abgeltungsteuer auf Zins- und Veräußerungserträge stiegen – wie bereits im Vormonat  – beträchtlich an. Die nicht veranlagten Steuern vom Ertrag zeigten hingegen gegenüber Februar 2019 einen deutlichen Rückgang. Die Einnahmen aus den Bundessteuern lagen ebenfalls deutlich über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Einnahmen aus den Ländersteuern wiesen einen beträchtlichen Anstieg um 13,5 Prozent auf.