Datenschutzbeauftragter hinterfragt Videoüberwachung wegen Masken

Angesichts des Maskengebots in der Corona-Pandemie hat der Datenschutzbeauftragte Ulrich Kelber (SPD) grundlegende Maßnahmen der Sicherheitsbehörden infrage gestellt. „Videoüberwachung und Gesichtserkennung werden noch wirkungsloser, als sie bisher schon waren“, sagte Kelber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). Eingriffe dieser Art gehörten grundsätzlich auf den Prüfstand.

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„Die Pandemie wäre ein geeigneter Anlass.“ Mit Blick auf das Vermummungsverbot bei Demonstrationen sagte Kelber: „Wir werden manche Fragen neu diskutieren müssen – über die Corona-Pandemie hinaus. Die Alltagsmaske könnte ja zu einem normalen Kleidungsstück werden, wie es in asiatischen Staaten während der Grippezeit längst der Fall ist.“