Zum Wochenstart hat der DAX zugelegt, aber dabei bis zum Nachmittag rund die Hälfte von zwischendurch noch größeren Gewinnen wieder abgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.959,81 Punkten berechnet, 0,74 Prozent niedriger als bei Handelsende am Freitag.

Die Hoffnung auf doch nicht so starke Zinsanhebungen vor allem in den USA sorgte in manchen Branchen für Kauflaune. Europaweit gehörten noch vor Banken und Reiseunternehmen vor allem Öl- und Gasversorger zu den größten Kursgewinnern, wobei Öl und Gas selbst sich wie schon öfter in den letzten Tagen mal wieder uneinheitlich bewegten. Während sich der Preis für ein Fass der Nordsee-Sorte Brent um 4,5 Prozent auf 105,70 US-Dollar erhöhte, war eine Megawattstunde Gas zur Lieferung im August am Nachmittag für 158 Euro und damit etwa ein Prozent günstiger zu haben als noch am Freitag. Das impliziert aber immer noch einen Verbraucherpreis von mindestens rund 22 bis 26 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Die europäische Gemeinschaftswährung setzte sich am Montagnachmittag wieder etwas deutlicher von der Paritäteslinie ab: Ein Euro kostete 1,0168 US-Dollar (+0,8 Prozent), ein Dollar war dementsprechend wieder schon für 0,9835 Euro zu haben, nachdem letzte Woche der Dollar kurzzeitig teurer war als ein Euro.

Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Dax Freundlich Rezessionsaengste Etwas Geringer