Drittes Gruppenspiel für die deutsche Nationalmannschaft bei der 2019 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft in der Slowakei: Am Dienstagabend hieß der Gegner der DEB-Auswahl Frankreich. Nach zwei WM-Siegen zum Auftakt wollte die DEB-Auswahl den nächsten Erfolg einfahren, während die noch sieglosen Franzosen ihrerseits auf den ersten Sieg in der Gruppe A hofften. Letztlich sollte die DEB-Auswahl ihre Siegesserie ausbauen – die deutsche Mannschaft feierte einen 4:1 (1:0, 2:1, 1:0)-Erfolg gegen den Landesnachbarn.

Bundestrainer Toni Söderholm nahm wie erwartet einige Veränderungen am Kader vor. Im Tor erhielt Philipp Grubauer seinen ersten WM-Einsatz. In der Verteidigung rückte Jonas Müller für Benedikt Schopper in den Kader, in der Offensive Marc Michaelis für Lean Bergmann.

Zunächst gestaltete sich die Partie offen mit gleichen Spielanteilen für beide Mannschaften. Doch spätestens zur Hälfte des ersten Abschnitts hatte sich die deutsche Nationalmannschaft mit schönen Kombinationen die besseren Torgelegenheiten erspielt. Auf der Gegenseite verrichtete die Unterzahl-Einheit wieder eine hervorragende Arbeit bei zwei Powerplay-Situationen der Franzosen. Gerade als die deutsche Mannschaft nach der zweiten Strafe wieder komplett war, erzielte Moritz Seider (18.) mit seinem zweiten Turniertreffer die Führung für Deutschland.

Im zweiten Abschnitt erzielten die Franzosen zunächst den Ausgleich durch Damien Fleury (25.). Wenige Minuten später musste Torhüter Philipp Grubauer mit muskulären Problemen das Eis verlassen, eine Vorsichtsmaßnahme. Für ihn übernahm Backup Niklas Treutle. In der 34. Spielminute erzielte die DEB-Auswahl die erneute Führung durch Matthias Plachta, kurz vor der Pause konnte Leon Draisaitl (38.) den Vorsprung ausbauen.