Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft musste zum Auftakt der 2018 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft eine Niederlage hinnehmen. Gegen Gastgeber Dänemark unterlag das Team von Bundestrainer Marco Sturm am Freitagabend in der ausverkauften Jyske Bank Boxen Arena trotz einer ansprechenden Leistung mit 2:3 (0:0, 1:2, 1:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen. Bereits am Sonntag bietet sich gegen Norwegen die nächste Chance auf weitere WM-Punkte.

Foto: Thomas Hiermayer

Vor großartiger Kulisse in Herning legten beide Mannschaften gleich von Beginn an ein enormes Tempo vor und fuhren jeden Check zu Ende. „Wir müssen sofort versuchen, Gegendruck zu entwickeln“, hatte Kapitän Dennis Seidenberg noch vor der Partie gefordert.

Das gelang der deutschen Auswahl, die durchaus mutig nach vorn agierte, zusehends immer besser. Das erste Powerplay der Gäste lief vielversprechend, jedoch ohne die nötige Ausbeute. Leistungsgerecht ging es mit einem 0:0 in die erste Pause.

Auch nach dem Wechsel blieb das Match intensiv. Der Führunstreffer der Dänen entsprang aus ihrem ersten Powerplay. Jesper Jensen sah die Lücke und traf per Direktabnahme zum 1:0. Timo Pielmeier im Kasten blieb keine Abwehrchance.

Die Freude darüber währte nicht lange. Yasin Ehliz und Matthias Plachta „arbeiteten“ den Puck aus dem Gewühl heraus zu Leon Draisaitl und der NHL-Star vollstreckte cool zum 1:1. Pech hatte die deutsche Mannschaft beim zweiten Gegentreffer. In Unterzahl brach Marcel Noebels der Schläger und deshalb konnte er bei Storms 2:1 nur zusehen, anstatt mit seinem Spielgerät aktiv einzugreifen.