Dekan Georg Schneider wird die Leiter der Priesterseelsorge im Bistum Augsburg

Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat Dekan Georg Schneider (47) mit der Leitung der Priesterseelsorge im Bistum Augsburg beauftragt. Dekan Schneider wird diese Aufgabe hauptamtlich zum 1. September 2017 übernehmen und die Pfarreien in Stettenhofen und Langweid nach 16 Jahren verlassen. Zudem wird er auch weiterhin die Seelsorge für den Ständigen Diakonat wahrnehmen. Der bisherige Leiter der Priesterseelsorge, Pfarrer Thomas Gerstlacher (69) aus Hirblingen, wird im nächsten Jahr in den Ruhestand treten.Dekan-Georg-Schneider Dekan Georg Schneider wird die Leiter der Priesterseelsorge im Bistum Augsburg Kunst & Kultur Bistum Augsburg Dekan Georg Schneider Priesterseelsorge | Presse Augsburg

Für Bischof Konrad ist die Priesterseelsorge nicht nur ein unverzichtbarer Dienst an den Mitbrüdern, sondern gleichzeitig auch an den ihnen anvertrauten Gläubigen. Er sei Dekan Schneider dankbar, dass er sich bereiterklärt hat, ab Herbst kommenden Jahres das Team der Priesterseelsorger in unserer Diözese zu leiten, so Bischof Konrad. „Als Pfarrer und Dekan kennt er die Sorgen und Nöte der Mitbrüder. Seine Erfahrungen in der seelsorglichen Begleitung der Ständigen Diakone kommen ihm dabei sicherlich zugute.“ Es sei nicht nur hilfreich, sondern geradezu notwendig, dass die Priester und Diakone auch selbst menschlich und spirituell begleitet werden, um innere Stärkung zu erfahren, betont der Bischof.

Dekan Schneider ist sich seiner neuen Verantwortung durchaus bewusst: „An die vielfältige Seelsorgearbeit von uns Priestern werden heutzutage von allen Seiten hohe Ansprüche gestellt.“ Dies zeige ihm einerseits, dass der priesterliche Dienst immer noch sehr gefragt ist, andererseits aber auch, dass es nicht immer leicht ist, diesen Anforderungen und Erwartungen gerecht zu werden. „In meiner künftigen Tätigkeit möchte ich zusammen mit dem gesamten Team einen Teil dazu beitragen, dass unsere Mitbrüder ihre Berufung weiterhin mit Freude leben und ihren Dienst an Gott und den Menschen mit Überzeugung erfüllen können“, so Dekan Schneider.

Anerkennend blickt Bischof Konrad auf die geleistete Arbeit des amtierenden Leiters der Priesterseelsorge: „Ich bin Pfarrer Gerstlacher sehr dankbar, dass er sich neben seiner Tätigkeit als Pfarrer dem Bistum in den vergangenen 20 Jahren als Priesterseelsorger – davon sieben Jahre in leitender Verantwortung – zur Verfügung gestellt hat“, so der Bischof. Er habe diese Aufgabe stets mit großem Verantwortungsbewusstsein ausgefüllt.

Pfarrer Gerstlacher schaut zufrieden auf seine bisherige Zeit als Priesterseelsorger zurück: „Auch wenn sich die Herausforderungen für den priesterlichen Dienst in Kirche und Gesellschaft und damit auch in der Begleitung meiner Mitbrüder in den vergangenen beiden Jahrzehnten verändert haben, möchte ich die vielen Begegnungen und Gespräche nicht missen.“ Für ihn sei seine Arbeit als Priesterseelsorger immer ein gegenseitiges Geben und Nehmen: „Gerade der regelmäßige Kontakt zu Mitbrüdern aller Altersgruppen hat mir geholfen, mein eigenes priesterliches Wirken stets aufs Neue zu reflektieren und zu verstehen“, so Pfarrer Gerstlacher. 

Dem Team der Priesterseelsorge gehören derzeit noch vier weitere Priester an, die nebenamtlich mitarbeiten: Pfarrer Dr. Ajai Arackal (Zusmarshausen), Pfarrer Andreas Miesen (Wörthsee), Pfarrer Rupert Ebbers (Kempten) und Jesuitenpater Theo Schmidkonz (Krumbach). Die Aufgaben der Priesterseelsorge beinhalten unter anderem Einzel-  und Beichtgespräche, geistliche Begleitung sowie die Unterstützung für den Mitbruder in Krisensituationen, durch Besuche vor Ort oder auf Besinnungs- und Einkehrtagen.