Demo gegen Corona-Maßnahmen kann nur 400 Teilnehmer nach Günzburg mobilisieren

Die neue Gruppierung „Querdenken 8221“ hatte für Sonntag eine Demonstration mit 2.000 Teilnehmern in Günzburg angemeldet. Gekommen war nicht ein Viertel davon. Dabei wurden die vereinbarten Auflagen nicht immer eingehalten.

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Symbolbild

2.000 Teilnehmer sollten gestern nach Günzburg kommen, wenn es nach der Gruppierung „Querdenken 8221“ gegangen wäre. Die Organisatoren hatten beim Landratsamt eine Demonstration gegen die laufenden Anti-Corona-Maßnahmen angemeldet und unter Auflagen genehmigt bekommen. Schließlich waren es mach Polizeiangaben wohl rund 400 Personen, die sich mobilisieren ließen. Viele der Teilnehmer, weigerten sich, trotz einer entsprechenden Auflage, eine Alltagsmaske zu tragen. Da aufgrund der geringen Teilnehmerzahl der Mindestabstand eingehalten werden konnte, wurde schließlich seitens der Behörden drauf verzichtet. Zuvor hatte es reichlich Diskussionen zwischen der Polizei und den Teilnehmern zu diesem Thema gegeben.

Auf der abschließenden Kundgebung auf dem Volksfestplatz kamen ab 16 Uhr einige Redner zu Wort. Grundaussage war zumeist, dass Corona eine von Politik und Wirtschaft aufgebauschte „Geschichte“ sei, durch die Auflagen ein Verbrechen am eigenen Volk begangen würde.