Mit Bitcoins haben die meisten Bundesbürger bislang eher weniger am Hut. Vielen Bundesbürgern ist die digitale Währung nur als eine Möglichkeit für IT- und Finanzexperten bekannt. Dass man aber sogar bei verschiedenen Cafés in deutschen Städten mit Bitcoins bezahlen kann, ist für viele Stadtbewohner eine neue Erfahrung. 

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Digitale Währungen im Handel 

Den meisten Deutschen, die sich mit Bitcoin, Ethereum und anderen sogenannten Kryptowährungen beschäftigen, ist vor allem die Tatsache bekannt, dass sie spekulativ sind. Bitcoin ist für seine Volatilität bekannt, weswegen der Wert der Währung innerhalb kurzer Zeit stark schwanken kann. Daher ist es für Trader umso wichtiger, den Preis genau zu beobachten, wobei sie von speziell dafür entwickelten Programmen unterstützt werden. Neue und qualitativ hochwertige Krypto-Bots wie Bitcoin Era können schneller und effizienter als ein menschlicher Trader den Handel mit Kryptowährungen durchführen. Fehler werden so vermieden und durch schnellere Reaktionszeiten die Handelsgeschäfte weitgehend vereinfacht. Krypto-Bots machen den Handel mit den digitalen Währungen somit einfacher und einer größeren Masse an Interessenten zugänglich. Das hat natürlich Folgen.

Bitcoin und Co als reguläres Zahlungsmittel 

Durch die große Anzahl an Nutzern von Kryptowährungen werden bisher reine digitale Handelswährungen, wie zum Beispiel der Bitcoin, nun plötzlich auch für andere Bereiche interessant. Im Internet finden sich immer mehr Händler und Unternehmen die bereit sind bestimmte digitale Währungen als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Dabei reicht die Palette der Unternehmen, die Kryptowährungen akzeptieren, mittlerweile vom chinesischen Spielzeughersteller über den amerikanischen Smartphone-Anbieter bis hin zum britischen Fisch-Großhändler. Sogar Architekten bieten im Internet ihre Dienstleistungen an und sind bereit, sich mit Bitcoins bezahlen zu lassen. Digitale Währungen erhalten im Internet also eine zunehmend große Akzeptanz. Diese ist mittlerweile sogar so sehr angestiegen, dass auch Unternehmen wie Facebook mit dem Gedanken spielen eine eigene digitale Währung – den Novi – für den Handel auf dem Facebook-Marktplatz einzuführen. 

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Bitcoin in Deutschlands Cafes

Es ist somit eigentlich nur ein logischer Schritt, dass Unternehmen, die im Internet die Kryptowährungen als gängiges Zahlungsmittel annehmen, diese Zahlungsweise auch außerhalb des Internets akzeptieren. Während sich deutsche Unternehmen nach wie vor erst an die Zahlung mit Bitcoin gewöhnen, findet man mittlerweile ungefähr 50 Bitcoin-Bankomaten im Land, Tendenz steigend. Manche Einzelhändler wissen die Vorteile eines breiten Angebotes an Zahlungsmitteln zu schätzen. So findet man in München das Café Patolli, in welchem Kunden den Kaffee mit Bitcoin bezahlen können. Ähnlich ist dies in der Leuchtstoff Kaffeebar in Berlin möglich. In der Hauptstadt zählt auch die Business School ESMT Berlin zu den ersten Universitäten, die Bitcoin-Bezahlungen zulassen. Mit Room 77 finden Bitcoin-Interessierte einen weiteren Ort, den es zu besuchen gilt. Die Berliner Bar bietet bereits seit 2011 das Zahlen per Krypto und gehört damit zu den Vorläufern des Trends in Deutschland.

Zunehmend sind Deutsche also im Alltag an Kryptowährungen – insbesondere Bitcoin – interessiert. Auch wenn man mal kein Bargeld zur Verfügung hat, können Freunde und Bekannte bequem zu einem Kaffee um die Ecke oder zu einem Bier in der Kneipe eingeladen werden. Der Trend in Richtung Bitcoin umfasst heute nicht nur IT- und Finanzexperten. (pm)