Der EV Füssen hat das Finale der Landesliga erreicht. Durch ein deutliches 6:2 (2:0, 3:1, 1:1) beim EV Dingolfing wurde souverän der benötigte zweite Sieg eingefahren, und damit geht es ab kommenden Freitag gegen den Gewinner des zweiten Halbfinales, Bad Kissingen oder Königsbrunn. Hier findet am Sonntag das entscheidende dritte Spiel statt.

EV Füssen steht im Finale 6:2 Sieg in Dingolfing | Foto: Benedikt Siegert

War die erste Partie in Füssen noch bis zum Ende relativ spannend, so machte der EVF in Dingolfing mit einer starken Vorstellung bereits bis zur Hälfte der Begegnung alles klar. 5:1 hieß es nach gut 28 Minuten, und was folgte war die Gelegenheit, auch der vierten Reihe viel Eiszeit zu verschaffen. Am Sieg der Schwarz-Gelben gab es nichts zu deuteln.

Während Füssen bereits in der zweiten Spielminute eine große Chance durch Keller vergab, dauerte es bis zur achten Minute, ehe die defensiv wieder starken Gastgeber zu ihren ersten Torschüssen kamen. Fabian Schütze war jedoch nicht nur hier ein sicherer Rückhalt. Möglichkeiten gab es bis zur 14. Minute abwechselnd auf beiden Seiten, ehe Marvin Schmid den Bann brach. Und nur 32 Sekunden später zappelte die Scheibe schon wieder im Netz von Vinzenz Hähnel. Der durchgebrochene Andrej Naumann war zu Fall gebracht worden, versenkte den Puck danach aber trotzdem.

Durch unglückliche Entscheidungen geriet der EVF im zweiten Drittel in eine doppelte Unterzahl. Mit viel Kampf überstand der EVF die schwierige Situation und baute danach wieder großen Druck auf. Tobias Meier kurvte nach einer Kombination um das Tor herum und versenkte gekonnt zum 0:3, auf dem Spielbericht wurde Andre Bühler als Schütze benannt. Nur 21 Sekunden später erkämpfte sich Nikolas Oppenberger mit vollem Einsatz eine Befreiung von Torhüter Schütze, ließ gegnerischen Verteidiger und Torhüter stehen und schob zum 0:4 ein. Der zweite Doppelschlag der Füssener in diesem Spiel. Der EVD nahm daraufhin sofort eine Auszeit, und konnte prompt auch nur 30 Sekunden danach den ersten eigenen Treffer markieren. Aber wieder nur 13 Sekunden danach jagt Marc Besl die Scheibe humorlos zum 1:5 in den Torwinkel, und nun hatte Vinzenz Hähnel genug. Ersatzmann Dennis Jedrus hatte gleich alle Hände voll zu tun, klärte in höchster Not gegen Simon und Newhook, bis zum Ende des Drittels passierte aber nichts mehr.