Der FC Augsburg kann zufrieden sein | Alle Fakten zum Punktgewinn bei Hertha BSC

Nach dem torlosen Remis bei Hertha BSC am gestrigen Nachmittag kann der FC Augsburg zufrieden zurückschauen. Die positive Serie aus den letzten Spielen 2015 konnte auch in das neue Jahr gerettet werden.

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Caiuby war einer der Aktivposten beim FCA. | Archivfoto: Wolfgang Czech

Vor dem Spiel bei Hertha BSC hatte Augsburgs Trainer Markus Weinzierl das Ziel ausgegeben in der Hauptstadt zu punkten, wenn möglich zu gewinnen. Ein weiterer Auswärtserfolg hätte Vereinsrekord bedeutet. Noch nie konnte der FCA viermal in Folge in der Fremde gewinnen. Mit einem Sieg und dem Rekord wurde es nichts, doch man musste das Feld im winterlich kalten Berlin auch nicht geschlagen verlassen. Ein Punkt reiste wieder mit ins Schwabenland.

Es war sicherlich kein Fußballfeuerwerk, dass die rund 35.000 Zuschauer im Berliner Olympiastadion erwärmte. Freunde von taktisch und organisiert agierenden Teams kamen hingegen auf ihre Kosten. Die Rot-grün-weißen wurden mit einer stark defensiven Marschroute in die Partie geschickt und hielten sich bravourös daran. Man überließ es den Hausherren das Spiel zu machen, was diesen so eigentlich gar nicht schmeckte. Wie der FC Augsburg setzt auch die Hertha im Normalfall gerne auf ein schnelles Umschaltspiel. Daraus wurde aufgrund der disziplinierten Leistung der Augsburger nichts Da half auch keine Ballbesitzquote auf FC Bayern-Niveau von zwischenzeitlich über 80%. Die Gastgeber wussten diesen Feldvorteil nicht in Treffer umzumünzen.

Nach dem Seitenwechsel änderten die Zirbelnusskicker etwas die Grundausrichtung und wurden nun ihrerseits etwas offensiver. Jetzt waren sie es, die sich ein optisches Übergewicht verschaffen konnten. Manch kleinere und größere Torgelegenheit ergab sich nun auch für den FCA. Doch nützten konnte man diese ebenfalls nicht. Bobadilla ließ die beste Chance in der 51. Spielminute fahrlässig ungenützt verstreichen. So war der Spielstand am Ende derselbe wie am Anfang. 0:0. Aus Augsburger Sicht ein Punktgewinn, auch wenn aufgrund der zweiten Halbzeit und der guten taktischen Leistung aus Durchgang 1 wohl auch mehr drin gewesen wäre. Auch wenn der Auswärtsrekord nicht aufgestellt werden konnte, wurde doch eine andere Serie verlängert. Die Fuggerstädter sind nun seit acht Spielen in der Bundesliga ungeschlagen. Die letzte Niederlage gab es Ende Oktober in Dortmund.

Die drei Winterneuzugänge konnten dabei noch nicht mithelfen. Die beiden Angreifer Ajeti und Djurdjic (Nach Ausleihe zurück) fanden keinen Platz im Kader, Verteidiger Gouweleeuw musste sich mit der Auswechselbank begnügen.