Der FCA begrüßte am 25. Spieltag der Fußballbundesliga den 1. FSV Mainz 05 in der heimischen SGL arena. Die Rheinland-Pfälzer, denen in den letzten 16 Partien nur zwei Siege gelangen, standen gehörig unter Druck um den Abstand auf die Abstiegsränge zu wahren. „Sie kommen mit neuem Trainer, mit neuem Schwung und brauchen zudem jeden Zähler“, mahnte Trainer Weinzierl vor der Partie. Zudem lobte er das „brandgefährliche Umschaltspiel“ und die „Laufbereitschaft und Zweikämpfe“ des FSV. Wie Recht der Fußballlehrer damit hatte, war den 28.359 Zuschauern nach dem 0:2 gegen Mainz klar. Der FCA bestimmte das Spiel aber die 05er nutzten eiskalt ihre Gelegenheiten.

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Die Augsburger stolperten vor 28.359 Zuschauern über den 1. FSV Mainz 05. Foto: Sebastian Pfister

Die Fuggerstädter begannen souverän und hatten das Spiel fest im Griff. Zwingende Aktionen zu kreieren gelang den bayerischen Schwaben aber nicht. Tobi Werner hatte mit seinem Kopfball die einzige erwähnenswerte Chance der ersten 30 Minuten, aber sein Kopfball ging einen halben Meter über das Tor von Gästekeeper Karius. Der FSV war vor allem um Stabilität in den eigenen Reihen bemüht und spekulierte auf schnelle Tempogegenstöße. Den ersten sauber zu Ende gespielten Gegenstoß schloss Okazaki mit dem überraschenden 1:0 für die Rheinland-Pfälzer ab (32.). Die Gäste bestraften damit etliche kleinere Fehler, die sich im Mittelfeld aneinander reihten und auch die Vierer-Abwehrkette ließ sich überspielen.

Die Augsburger brauchten einige Minuten um sich vom Rückstand zu erholen und wieder das Heft in die Hand zu nehmen. Ein Fernschuss von Altintop (39.,) und ein Konter, an dessen Ende Bobadilla am herauseilenden Karius scheiterte (44.), waren die besten Ausgleichschancen vor der Pause. Das es nur mit einem Tor Rückstand in die Halbzeit ging, hatten die Augsburger Dominik Kohr zu verdanken. In der 43. Minute konnte er gerade noch zur Ecke klären, bevor Park zum 2:0 einschieben konnte. Die Mainzer waren in der ersten Halbzeit nicht das bessere Team, aber im Angriff das zielstrebigere.

Trainer Weinzierl versuchte in der Halbzeit durch den Wechsel von Caiuby für den unauffälligen Ji genau diese Zielstrebigkeit einzuwechseln. Caiuby besetzte den rechten Flügel und Bobadilla und Altintop rückten in die Mitte. In der 56. Minute brachte Weinzierl noch Höjbjerg für Kohr in die Partie, aber den Rot-grün-weißen gelang es nur selten gefährlich in die Hälfte der Mainzer vorzudringen. Der FSV verteidigte mit zwei tief stehenden Viererketten und ließ die Stürmer Okasaki und Malli früh den Spielaufbau der bayerischen Schwaben stören.