Der Nächste, bitte | EHC Königsbrunn fertigt auch Selb ab

Gegen die Selber Löwen setzte sich der EHC Königsbrunn am zweiten Weihnachtsfeiertag deutlich mit 9:0 durch. In der gut besuchten Heimpartie waren die Brunnenstädter die klar bessere Mannschaft und bleiben somit am angestrebten Platz zur Aufstiegsrunde dran.

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Der Anfang vom Ende für Selb. Dominik Zimmermann netzt zum 1:0 ein

Leider musste Trainer Fabio Carciola auf Angreifer Matthias Forster verzichten, der brandgefährliche Stürmer verletzte sich im Spiel gegen die Freisinger „Black Bears“ und setzte gegen Selb aus. Doch auch ohne ihn steckte genug Qualität in den Königsbrunner Reihen, der EHC war von Anfang an am Drücker und dominierte das Spielgeschehen. Von den Gästen war nur wenig zu sehen, so dass sich die Brunnenstädter immer wieder im Drittel der Oberfranken festsetzen konnten. Königsbrunn scheiterte jedoch immer wieder an der schlechten Chancenauswertung. In der elften Spielminute durften die zahlreichen Fans dann aber das erste Mal jubeln, als Henning Schütz Dominik Zimmermann in Szene setzte und dieser souverän zum 1:0 einnetzte. Nur zwei Minuten später schoss Lukas Fettinger zum schön herausgespielten 2:0 ein. Doch danach fielen bis zur ersten Pause keine Treffer mehr.

Auch im zweiten Spielabschnitt ging der EHC fahrlässig mit seinen Chancen um. Hayden Trupp konnte in der 27. Spielminute zwar den dritten Königsbrunner Treffer erzielen, doch danach ließ der EHC reihenweise Möglichkeiten liegen. In der 36. Spielminute kam aber kurzzeitig noch Spannung auf als es einen umstrittenen Penalty für Selb gab. Doch EHC-Keeper Markus Kring hielt souverän seinen Kasten sauber. Auch eine doppelte Überzahl wussten die Gäste nicht zu nutzen, Selb war einfach zu ungefährlich vor dem Tor und zumindest heute kein gleichwertiger Gegner. Mit dem 3:0 endete dann auch der zweite Spielabschnitt.

In der Kabine der Königsbrunner fielen nun wohl einige deutliche Worte, denn nach dem Pausentee legte der EHC einen Gang zu und agierte jetzt konzentrierter. Patrick Zimmermann eröffnete in der 44. Spielminute mit dem 4:0 den Königsbrunner Torreigen. Sein Bruder Dominik und Henning Schütz legten dann in der 50 Spielminute zum 6:0 nach. Und auch Hayden Trupp zeigte sich torhungrig und netzte in der 52. Spielminute gleich doppelt ein. Doch auch danach machte Königsbrunn weiter Druck, ehe sich Verteidiger Lukáš Hruzík sehenswert durch die Defensive der Oberfranken durchtankte und mit dem 9:0 für den Endstand sorgte.

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Aktuelle Verlosung: AEV-Berlin

Mit dem hochverdienten Sieg ist der EHC weiterhin nur einen Platz entfernt vom so wichtigen fünften Rang, hat allerdings auch vier Spiele weniger als die dort platzierte Mannschaft aus Dingolfing. Am Freitag kommt es nun zum Heimderby gegen Burgau, und am dritten Januar folgt gleich das nächste Heimderby gegen die „Devils“ aus Ulm.

Coach Fabio Carciola war mit der gezeigten Leistung nur teilweise zufrieden: „In den ersten beiden Dritteln waren wir nicht so gut und konnten unser Spiel nicht aufziehen. Erst im letzten Spielabschnitt haben wir das umgesetzt, was wir wirklich spielen wollten. Lohn dafür waren die sechs Treffer. In den nächsten beiden wichtigen Spielen müssen wir von Anfang an so loslegen.“

Tore: 1:0  D. Zimmermann (Schütz, Szwez) (11.), 2:0 Fettinger (Trupp, P. Zimmermann) (13.), 3:0 Trupp (Carciola, Szwez) (27.), 4:0 P. Zimmermann (Hruzík, Streicher) (44.), 5:0 D. Zimmermann (Trupp, Hruzík) (50.), 6:0 Schütz (Streicher, Szwez) (50.), 7:0  Trupp (Merkle) (52.), 8:0 Trupp (P. Zimmermann, Fettinger) (52.), 9:0 Hruzík (P. Zimmermann) (58.)

Strafminuten:  EHC Königsbrunn 8     VER Selb 1b 8

Zuschauer: 314