Nach zweijähriger Corona-Pause fanden sich wieder viele hunderte Menschen zum Leonhardritt in Lutzingen-Unterliezheim ein. Zahlreiche Pferde und Gespanne sorgten für eine besondere Veranstaltung.

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Foto: Dominik Mesch

Pünktlich zum Start des tradtionsreichen Leonhardirittes in Unterliezheim verschwand der Nebel im Donaugebiet. Nach zwei Jahren Corona-Pause hatten sich nach dem Pontifikalamt mit Bischof Dr. Bertram Meier wieder zahlreiche Schaulustige in den Straßen rund um die Wahlfahrtskirche St. Leonhard versammelt, um der Segnung und dem Umritt beizuwohnen. Rund 120 Reiterinnen und Reiter sowie 30 Gespanne sorgten bei schönstem Oktoberwetter für ein farbenprächtiges Bild. Unter die Teilnehmer hatten sich unter anderem auch der Dillinger Landrat Markus Müller, der Landtagsabgeordnete Dr. Fabian Mehring und der Bundestagsabgeordnete Dr. Ulrich Lange gemischt, die während des Ritts in Kutschen Platz genommen hatten.

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Bischof Bertram fuhr mit Landrat Markus Müller nach der Segnung mit der Kutsche um die Wahlfahrtskirche Foto: Dominik Mesch

Als das letzte Pferd längst wieder aus den Straßen des Wahlfahrtortes geschritten war, ging das fröhliche Beisammensein rund um das ehemalige Kloster noch weiter. Teilnehmer und Besucher waren sich am Ende einig, dass die 1991 wiederbelebten Wahlfahrt nach ihrer die heutigen 30. Durchführung hoffentlich nie wieder pausieren muss.

Am kommenden Sonntag finden weitere Leonhardirtte statt, der älteste in Bayern lädt nach dem Pontifikalamt ab 13:30 Uhr nach Inchenhofen (Landkreis Aichach-Friedberg) ein. Etwa 200 Pferde, mehrere Musikkapellen und Trachtengruppen werden erwartet.