Der designierte neue Verdi-Chef Frank Werneke hat angesichts der schwächelnden Konjunktur ein milliardenschweres Investitionsprogramm gefordert. „Wir müssen die Binnennachfrage stärken, um die Wirtschaft weiter zu beleben“, sagte Werneke dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Montagsausgaben). „In den Kommunen gibt es einen Investitionsstau von knapp 200 Milliarden Euro. Die Konsequenz kann nur sein, sich von der Ideologie der Schwarzen Null zu verabschieden.“

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Werneke sagte, eine Niedriglohnstrategie wäre völlig verfehlt und würde die Rezessionsgefahr noch erhöhen: „Entscheidungen für massive Investitionen in Deutschland sind überfällig. Es muss etwas passieren.“

Gegensteuern sei jetzt notwendig. Werneke stellt sich am 24. September beim Verdi-Bundeskongress in Leipzig als Nachfolger des bisherigen Vorsitzenden Frank Bsirske zur Wahl.