Deutlich verbesserte Augsburger Panther sichern sich in München einen Punkt

Nach zuletzt schwachen Auftritten zeigen sich die Augsburger Panther am Dienstagabend deutlich verbessert. Nach einem engagierten Auftritt in München sicherte sich der AEV immerhin einen verdienten Punkt.

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Nach zwei spielerisch sehr schwachen Auftritten gegen Bietigheim und Schwenningen stand für die Augsburger Panther am Dienstagabend das Spiel  in München auf dem Programm. Auch wenn der EHC sich zuletzt ebenfalls schwertat, gingen die Schwaben nach bereits 17.Auswärtsniederlagen in dieser Saison als klarer Außenseiter in die Partie. Dass Stammkeeper Roy mit einer Unterkörperblessur aus dem Bietigheim-Spiel auch in der Landeshauptstadt fehlte, machte die Aufgabe sicher nicht leichter.

AEV deutlich verbessert

Seine Kollegen erledigten ihren Job aber zu Beginn der Partie richtig gut. Mit deutlich mehr Einsatz und größeren Emotionen als zuletzt sicherte sich der AEV in den ersten zwanzig Minuten ein optisches Übergewicht. In einem chancenarmen Abschnitt hätten die Gäste sogar in Führung gehen müssen. LeBlanc hatte die Scheibe in Unterzahl sehenswert vor das Münchner Tor gebracht, Campbell aber frei stehend vergeben (17.).

Es war ein guter Auftakt der Panther, doch mit der Pause schien der Schwung fürs Erste wieder abgerissen. Nun fehlte oft die Zuordnung, zudem gelang jetzt im Spielaufbau nur wenig. Es waren zu diesem Zeitpunkt des Spiels die Hausherren, die sich mehr Spielanteile erspielen konnten. Roy-Vertreter Markus Keller zeigte aber eine starke Leistung und bewahrte sein Team vor dem Rückstand.

Ein ausgeglichenes Spiel

Augsburg musste wieder etwas zulegen, wenn sie im Derby punkten wollten. Dies sollte gelingen. Besonders die Reihe um die Eisenmenger-Brüder und Förderlizenz-Spieler Miller hatte bisher vor dem Tor von EHC-Goalie Haukeland immer wieder mächtig Gas gegeben, den Treffer erzielte aber einer der erfahrenen Jungs. Kurz nach der letzten Pause konnte Valentine den EHC-Schlussmann nach einem Konter mit einem Schieber durch die Beine zur Führung überwinden.

Noch blieb dem dreifachen Meister von der Isar aber genügend Zeit, um diesen Rückstand zu egalisieren. Sie versuchten den schnellen Ausgleich zu erzielen, mussten aber noch einige Minuten darauf warten. Gut zehn Minuten vor der Schlusssirene war es Ortega, der die Lücke gefunden hatte (51.).

Es war eine spannende und weitestgehend ausgeglichene Partie, die leider aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen ohne die (verdiente) Stimmung auf den Rängen auszukommen hatte. Die Augsburger mussten sich nach 60 Minuten deshalb selbst für einen guten Auftritt und einen verdienten Punkt auf die Schulter klopfen. Wie im Oktober in Augsburg ging zuvor aber auch das Spiel heute in die Overtime. Das bessere Ende hatte dieses Mal München für sich. Street konnte Keller im Fallen überwinden und seinem Team den Zusatzpunkt sichern. Auch wenn es die 18. Auswärtsniederlage der Panther war, zeigte sich die Mannschaft heute deutlich verbessert. Die Partie macht Mut für das nächste Spiel am Donnerstag gegen die DEG.

AEV: Keller, Östlund – Lamb, Haase, Valentine, Rogl, Bergman, Graham – Payerl, Mag. Eisenmenger LeBlanc, Stieler, Max Eisenmenger, Clarke, Miller, Puempel, Saponari, Nehring, Campbell, McClure

Tore: 0:1 Valentine (Lamb) 41., 1:1 Ortega (Blum/Haukeland) 51., 2:1 Street (Tiffels) 64.

Schiedsrichter: Huunius, Schrader | Schwenk, Tschierner Strafzeiten: München 6 – Augsburg 8

Zuschauer: Geisterspiel