Ein Wochenende der unterschiedlichen Gegner liegt hinter den Augsburger Panthern. Am Freitag konnte man das Schlusslicht Schwenningen besiegen, am Sonntag musste man beim Tabellenzweiten Straubing bestehen. Dies gelang nicht. Die Tigers bewiesen auch gegen den AEV, warum sie das Team der Stunde sind.

Unbenannt-19 Deutliche Niederlage in Niederbayern - Augsburger Panther verlieren bei den Straubing Tigers Augsburg Stadt Augsburger Panther News Newsletter Sport AEV Augsburger Panther DEL Straubing Tigers | Presse Augsburg
Die Fans des EHC durften sich freuen | Archivfoto

Das dieser Sieg noch wichtig sein könnte, war allen Beteiligten nach der Freitagspartie gegen Schwenningen klar (siehe eigener Beitrag), denn das die Früchte am Sonntag deutlich höher hingen ließ sich schon an der Tabelle ablesen. Für die Augsburger Panther ging es zu den Straubing Tigers. Zu diesen Tigers, die vor Kurzem erst Tabellenführer München die bisher einzige Niederlage zugefügt hatten.

Und auch Augsburg hatte im Stadion am Pulverturm nur wenig zu lachen. Zwar hatten die Panther zu Spielbeginn einige gute Aktionen, doch dann machte das Team der Stunde kurzen Prozess. Kohl (7.) hatte treffen können weil der AEV mehrfach nicht klären konnte, sowie Turnbull im Powerplay (9.) getroffen. Schon früh sorgte Straubing für eine klare Richtung. Kurz vor Drittelende hatte der AEV in eigener Überzahl die Chance auf den Anschluss, doch wieder einmal zeigte sich das aktuelle Hauptproblem. Ohne große Not schoß McNeill Connolly an, der anschließend keine Mühe seinen Alleingang zum vorentscheidenden 3:0 einzuschieben.

Auch der zweite Abschnitt gehörte klar den Hausherren. Bereits kurz nach Wiederbeginn konnte Eriksson ein Powerplay zum 4:0 nützen. Der Anschlusstreffer von Holzmann wurde von Williams nur wenig später mit einem Distanzschuss zum 5:1 beantwortet. Zwei Minuten vor der Pause konnte Gläßl mit seinem ersten Tor in der DEL das Ergebnis sogar noch weiter in die Höhe schrauben.

Der weite Vorsprung sorgte dafür, dass die Tigers dem AEV in den letzten zwanzig Minuten mehr Platz ließen. Sezemsky mit einem platzierten Schuss ins Kreuzeck im doppelten Powerplay (41.) und gut zehn Minuten später Schmölz sorgten für einen optisch besseren Zwischenstand. Lange hatte dieser allerdings nicht Bestand. 18 Sekunden nach dem Schmölz-Treffer hatte Augsburg den EHC zu einfach kombinieren lassen, Daschner sagte Danke und erhöhte für die Straubing Tigers. Das 7:3 markierte den Endstand.

Für die Panther geht es nun mit einem Auswärtsspiel in Ingolstadt weiter, bevor man am Sonntagabend die Grizzlys Wolfsburg im Curt-Frenzel-Stadion zu Gast hat.