Deutschland exportiert Medizin-Schutzprodukte in Nicht-EU-Länder

Deutschland exportiert auch während der Coronakrise weiter medizinische Schutzausrüstung in Länder außerhalb der Europäischen Union. Laut einer Aufstellung des zuständigen Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), über die die „Welt am Sonntag“ berichtet, wurde zwischen dem 15. März und dem 6. April die Ausfuhr von Hundertausenden Produkten in zahlreiche Länder genehmigt. Exporte von Schutzmasken, Handschuhen und ähnlichen Ausrüstungsgegenständen müssen seit dem 15. März laut einer EU-Verordnung genehmigt werden.

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Insgesamt wurden vom 15. März bis 6. April 235.960 Mund-Nasen-Schutzausrüstungen, 9.155 Schutzkleidungsstücke, 2.660 Schutzbrillen und Visiere, 100 Gesichtsschutzschilde, 7.500 sogenannte Persönliche Schutzausrüstungssets sowie 29.023 Paar Handschuhe und weitere 86.000 einzelne Handschuhe exportiert. Die Lieferungen gingen nach Äthiopien, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, China, Irak, Israel, Japan, Jemen, Kasachstan, Russland, Serbien, Singapur, Somalia, Südafrika, Syrien, Tunesien, Türkei, Ukraine, USA, Usbekistan und in die Vereinigten Arabischen Emirate.