Die Bundeswehr will der Ukraine nun weitere vier Artilleriegeschütze vom Typ „Panzerhaubitze 2000“ und ein weiteres Munitionspaket zur Verfügung stellen. Dies geschehe „trotz der angespannten eigenen Materiallage“, teilte das Verteidigungsministerium am Montag mit.

Die Lieferung soll demnach nach Gesprächen mit der Industrie über den vorgezogenen Zulauf überholter Geschütze aus der Instandsetzung des Heers möglich und „unverzüglich“ in die Wege geleitet werden, wie es weiter hieß. „Die von Deutschland und den Niederlanden gelieferten Panzerhaubitzen 2000 haben sich im Gefecht mehr als bewährt“, ließ sich Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) zitieren. Die Ukraine sei „voll des Lobes für das System“ und hab den Wunsch nach weiteren Haubitzen geäußert. „Um die Ukraine in ihrem mutigen Kampf gegen den brutalen russischen Angriff weiter zu unterstützen, wird Deutschland diesem Wunsch nachkommen und nun vier weitere dieser Panzerhaubitzen zur Verfügung stellen“, sagte Lambrecht.

Tatsächlich fordert die Ukraine schon seit Monaten unermüdlich weitere Waffenlieferungen. Die vier Panzerhaubitzen kommen nach Angaben des Ministeriums direkt aus der Instandsetzung, die „gemeinsam mit der Industrie deutlich beschleunigt werden konnte“, wie es weiter hieß. Damit steigt die Zahl dieser von Deutschland gelieferten Hochleistungsgeschütze auf 14.

Foto: Verteidigungsministerium, über dts Nachrichtenagentur

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