DFB-Pokal ab Viertelfinale mit Video-Assistent

Ab dem Viertelfinale der laufenden Saison kommt der Video-Assistent auch im DFB-Pokal zum Einsatz. Der Spielausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) folgte mit dieser Entscheidung einem Vorschlag der Schiedsrichterkommission Elite. Die Umsetzung ab dem Viertelfinale ist in Abstimmung mit der DFL aus organisatorischer und wirtschaftlicher Sicht darstellbar.

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Foto: Sebastian Pfister

Der für den DFB-Pokal zuständige DFB-Vizepräsident Peter Frymuth, der das Präsidium in seinem Bericht in der heutigen Sitzung informierte, führt weiter aus: “Sollte ein Verein im Viertelfinale Heimrecht haben, der nicht in der Bundesliga spielt, wird bei dieser Partie auf eine Van-Lösung, also mobile Video-Assistent-Technik, zurückgegriffen. Somit ist unabhängig vom Austragungsort gewährleistet, dass alle vier Partien unter den gleichen Voraussetzungen stattfinden.”

Bei Heimspielen von Bundesligavereinen vor dem Viertelfinale wird, auch wenn technisch möglich, der Video-Assistent nicht zum Einsatz kommen. Diese Entscheidung sorgt für eine einheitliche Vorgehensweise bei allen Spielen und soll einer Ungleichbehandlung der Partien vorbeugen.