Der FC Augsburg wurde vom DFB zu einer empfindlichen Geldstrafe verurteilt. Die Fans hatten in der Ulrich-Biesinger-Tribüne eine Pyroshow veranstaltet.

Für einige Fans, besonders aus der sogenannten Ultras-Szene, gilt Pyrotechnik als Mittel der optischen Unterstützung der eigenen Mannschaft. Was oftmals farbenfrohe Bilder in die Fankurven zeichnet, ist allerdings verboten, bei unsachgemäßem Umgang ist der Einsatz auch gefährlich.

Auch die Anhänger des FC Augsburg schätzen Bengalische Fackeln und Rauch, auch wenn diese zumeist nicht im Stadion eingesetzt werden, gegen Wolfsburg war dies anders. Vor dem Heimspiel gegen Wolfsburg (3:0) waren zehn Bengalos eingesetzt worden, der Deutsche Fußball Bund (DFB) ahndete dieses heute. In einem Schuldspruch, in dem auch der Pyroeinsatz beim Auswärtsspiel in Bochum eingerechnet war, verurteilte das Sportgericht den FCA zu einer saftigen Geldstrafe. 21.000 Euro muss der Verein überweisen.

Der „Vorfall“, als es am letzten Spieltag gegen Fürth nochmals mächtig rauchte, ist in der aktuellen Strafe noch nicht inbegriffen.