Die Augsburger Panther fegen die Grizzlys Wolfsburg mit 6:2 vom Eis

Die Panther setzten gegen die Grizzlys Wolfsburg ihren Höhenflug fort. Nach fünf Toren im ersten Drittel ließen sich die Jungs vom Schleifgraben die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und feierten mit dem 6:2 den vierten Sieg in Serie. Damit krallen sich weiter im oberen Tabellendrittel fest.

KER01028_27-11-18-1 Die Augsburger Panther fegen die Grizzlys Wolfsburg mit 6:2 vom Eis Augsburger Panther News Sport AEV Augsburger Panther DEL Grizzlys Wolfsburg | Presse Augsburg
Der Mann des Abends, Matt Fraser (li) mit Topscorer White und Adam Payerl | Foto: Siegfried Kerpf

 

Gegen die Wolfsburger stand Markus Keller für die Panther von Beginn an im Kasten und konnte zusehen wie seine Vorderleute im ersten Drittel Katz und Maus spielten mit den Grizzlys. Wolfsburgs Marius Möchel hatte es sich gerade auf der Strafbank bequem gemacht (Haken), als Matt Fraser auf Zuspiel von Drew LeBlanc den Torreigen eröffnete (5.). Das 2:0 staubte Matt Fraser ab, nachdem Leggio einen Schuss von Sternheimer noch abwehren konnte  (7.). Die Niedersachsen hatten sich vom Doppelschlag gerade wieder einigermaßen gefangen, als die Jungs vom Schleifgraben auf 3:0 stellten (15.). Die Panther spielten es im Prinzip wie beim 1:0 und 2:0: Die Scheibe in den hohen Slot zurückgelegt und der Schuss geht entweder direkt rein (1:0) oder im Nachschuss klappt es. Beim 3:0  staubte Schmölz nach pariertem Schuss von Detsch ab. Das vierte und fünfte Tor besorgten Ullmann (18.) und LeBlanc (19.) noch vor der Pausensirene. Wolfsburg war nach dem 0:1 förmlich auseinander gebrochen.

Kampflos gaben sich die Jungs aus der Autostadt nicht geschlagen: Daniel Sparre erzielte den Anschlusstreffer zum 1:5 (25.), nachdem er die Scheibe an der Blauen aufnahm, ein paar Meter zurücklegte und abzog. Die Panther verstanden den leisen Weckruf und waren in der Folge wieder mehr bei der Sache. Zur Sache ging es dann zwischen Höhenleitner und Scott Valentine. Der Augsburger bekam zunächst einen fiesen Check gegen den Kopf ab und revanchierte sich dann mit einer kräftig geschwungenen Rechten. Die sah der Wolfsburger nicht kommen und ging aufs Eis. Aufregend wurde es dann wieder. Fazit: Kleine Strafe + Disziplinarstrafe (2 + 10 Minuten) für Christoph Höhenleitner und große Strafe (5 Minuten + Spieldauer-Disziplinarstrafe) für Scott Valentine.

Die Panther schalteten im Schlussdrittel mehr als nur einen Gang zurück und verwalteten die Partie nur noch. Nach drei Spielen in vier Tagen (Freitag Nürnberg 5:2 im CFS und am Sonntag 6:3 in Schwenningen), und dem nächsten Spiel am Freitag vor der Brust (in Straubing), absolut verständlich mit einem 5:1 im Rücken. Fraser legte in der 56. Spielminute seinen dritten Treffer nach und stellte auf 6:1. Wenig später stellte Jeremy Dehner mit seinem Treffer zum 2:6 den alten Vier-Tore-Abstand wieder her und betrieb etwas Ergebniskosmetik (57.).

Am Ende steht ein sehr souveränes 6:2 für die Augsburger Panther, die sich Dank des Sieges im oberen Tabellendrittel festbeißen.

AEV: Keller, Roy – Valentine, Lamb, White, LeBlanc, Hafenrichter – Ullmann, Detsch, McNeill, Schmölz, Haase – Tölzer, Gill, Sezemsky, Fraser, Sternheimer – Payerl, Rekis, Stieler, Trevelyan

Tore: 1:0 Fraser (LeBlanc, McNeil) 5., 2:0 Fraser (Sternheimer, Gill) 7., 3:0 Schmölz (Detsch, Ullmann) 15., 4:0 Ullmann (Detsch, Hafenrichter) 18., 5:0 LeBlanc (White, Sternheimer) 19., 5:1 Sparre (Bergman) 25., 6:1 Fraser (White, Payerl) 56., 6:2 Dehner (Cassels, Möchel) 57.

Strafzeiten: Augsburg 4 + 5+20 Valentine – Wolfsburg 14 + 10 Minuten Höhenleitner