Die Freiburg-Heimserie soll halten – Der FC Augsburg erwartet den Sportclub

Noch nie hat der FC Augsburg ein Bundesliga-Heimspiel gegen Freiburg verloren. Aus Sicht des FCA soll dies auch so bleiben. Dafür muss aber auch vor dem Gästetor etwas mehr funktioneren.

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Mit seinem Abseitstor war der ehemalige Freiburger Niederlechner nahe an seinem ersten Saisontreffer dran. Nun versucht er gegen seinen Ex-Club die Torflaute zu beenden | Foto: Krieger

Viermal hatte der FC Augsburg bisher in dieser Saison im eigenen Stadion antreten dürfen, zwei Siegen stehen in der Bilanz dabei zwei Niederlagen gegenüber. Zuletzt gab es nach der schwächsten Saisonleistung 0:3 gegen Hertha BSC. Trainer Heiko Herrlich versuchte es dann beim Champions League-Teilnehmer Mönchengladbach mit Finnbogason und Niederlechner mit zwei nominellen Sturmspitzen. Insgesamt mutiger und agiler als gegen Berlin versuchte man am Niederrhein zu punkten. Nach einem eher unnötigen frühen Gegentreffer und dem Platzverweis gegen Framberger in Halbzeit 2 benötigte es dafür reichlich Geduld. „Wir haben in Mönchengladbach eine sehr gute Leistung gebracht, auch vom Willen her“, so Herrlich. „Wichtig ist, dass wir diese Willensleistung wiederbringen.“ Mit viel Geduld versuchte der FCA dort bis zum Schluss zu einer punktbringenden Chance zu kommen, mit Erfolg. Caligiuri konnte wenige Augenblicke den 1:1-Ausgleich erzielen.

An dieser Stelle möchte man heute im Heimspiel gegen den SC Freiburg weitermachen. Ein Gegner, der wie Augsburg am Saisonende einen guten Mittelfeldplatz anstreben sollte. Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie sind die Breisgauer aber heute gefordert. Mit dem ersten Bundesliga-Auswärtssieg in Augsburg sollen endlich wieder Zähler auf das Konto wandern und ein Schritt aus der unteren Tabellenregion (aktuell Rang 14) gemacht werden.

Mehr Ballbesitz und Torflaute beenden

Um dies zu verhindern sollte der FCA versuchen zu mehr eigenem Ballbesitz als zuletzt zu kommen und sich mehr gute Torchancen zu erarbeiten. Dies kam in den bisherigen Saisonspielen oft zu kurz, auch ein Grund für die bisherige Torflaute der beiden etatmäßigen Torjäger Niederlechner und Finnbogason.

Freiburg kommt mit den drittmeisten Gegentreffern im Gepäck

Wenn diese Flaute heute beenden könnten, ist für den FC Augsburg wieder einiges drin. Der Sportclub hat in dieser Spielzeit bereits 19 Gegentreffer kassiert, nur die Torhüter von Schalke und Mainz haben öfter hinter sich langen müssen. Es spricht also vieles dafür, dass Herrlich erneut mit einer ähnlichen Aufstellung, wie zuletzt gegen Gladbach agieren will. Mit der dort gezeigten Geduld ist auch heute etwas drin.

Die voraussichtliche Aufstellung

Gikiewicz – Gumny, Gouweleeuw, Uduokhai, Iago – Khedira, Strobl – Caligiuri, Vargas – Finnbogason, Niederlechner