„Die größte Katastrophe seit dem 2. Weltkrieg“ – Augsburgs OB Weber erläutert Corona-Maßnahmen

Die Corona-Krise sei die größte Katastrophe seit dem 2. Weltkrieg. An den Folgen des Virus sind mittlerweile mehr Menschen verstorben als im Straßenverkehr des letzten Jahres. Dieses ernste Bild zeichnete Oberbürgermeisterin Eva Weber zu Beginn der seit Mittwoch-0-Uhr geltenden verschärften Maßnahmen in der Corona-Krise.

Die Kurve der Fallzahlen sei zwar Dank des laufenden Lockdowns leicht im Abwärtstrend, aber sie sei noch viel zu hoch. Die Belegung der Krankenbetten im Uniklinikum steuere auf ein Limit zu.

Es „ruckelte“ bei der Einarbeitung der Teams im Gesundheitsamt. Nach anfänglich wenigen
Kontaktzahlen lief die Verfolgung überschaubar an. Mit eigenen Exel-Tabellen versuchte man die Kontaktnachverfolgung bei steigenden Kontakten zu Beginn der zweiten Welle in Griff zu bekommen. Die bayerneinheitliche Software war nicht alltagstauglich, die Bearbeitung eines Falls mit fünf Kontaktpersonen benötigte eine Stunde.

Gegenwärtig wird ein vergrößertes Team mit dem Programm „Sormas“und digitalen Schulungen eingearbeitet.

Wolfgang Czech