Die neuen Emojis: Vom Bubble Tea bis zur bärtigen Braut

Wer will, kann bald endlich mit Emojis italienisch gestikulieren – dank zusammengekniffenen Fingern. Laut Emojipedia auch allgemein als «italienische Handgeste» bekannt. Das Emoji gehört zu den 117 neuen Zeichen, die das Unicode-Konsortium angekündigt hat.

Dabei gibt es zwei Kategorien: Die eine zählt 62 noch nie da gewesene Zeichen wie etwa der lachende Smiley mit Träne im Auge oder eine Transgender-Flagge. Neu sind tatsächlich auch die Robbe und der Eisbär. Der ist übrigens unter Beteiligung des Software-Ingenieurs Frederik Riedel aus Deutschland entstanden. Der ausgestorbene Dodo und das Mammut werden als Emojis wieder zum Leben erweckt. Und wer dachte, Bubble Tea sei ausgestorben, hat sich getäuscht. Bei der zweiten Kategorie, die 55 neue Zeichen umfasst, handelt es sich um Varianten bestehender Emojis. Beispiele sind hier etwa eine Frau im Smoking, ein bärtiger Mann mit Brautschleier oder ein Mann, der einem Baby das Fläschen gibt.

Das Unicode-Konsortium kümmert sich um die Vereinheitlichung von Schriftzeichen für Software. Entwickler können den Angaben zufolge Anfang März beginnen, mit den neuen Emojis zu arbeiten. Nach und nach dürften dann Firmen wie Apple, Google oder Microsoft die neuen Emojis per Update auf die Endgeräte bringen. Voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte dürften dann die meisten Nutzer auf ihrem Handy italienisch gestikulieren können.