Die Panther feiern mit einem 4:0 gegen Krefeld den sechsten Heimsieg in Serie

Die Panther feiern gegen die Krefelder Pinguine mit einem ungefährdeten 4:0 den sechsten Heimsieg in Serie und sind nach dem 4-Punkte-Wochenende weiter oben dabei in der Tabelle.

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Die Panther feiern gegen Krefeld den sechsten Heimsieg in Serie. Foto: Dominik Mesch

Am Freitag war die Siegesserie der Panther gegen Straubing in der Overtime gerissen, aber die Rot-grün-weißen wollten gegen den KEV die nächste Serie starten. Bei den Panthern rückte der Ex-Krefelder Scott Valentine nach seiner Sperre aus dem Wolfsburg-Spiel zurück in die erste Reihe. Die Anfangsphase des sogenannten Retrospiels, bei denen die Panther in speziellen Retrotrikots aufliefen und die Halle auf Retro getrimmt war, gehörte den Pinguinen. Die Gäste ließen die Scheibe gut kreisen und die Panther hatten Probleme Zugriff aufs Spiel zu bekommen. Da kam die erste Strafe des Spiels, gegen den Krefelder Jacob Berglund (Halten), wie gerufen. Keine 20 Sekunden brauchten die Augsburger bis Adam Payerl zum 1:0 einnetzte (9.).  Die Jungs vom Schleifgraben waren jetzt das dominantere Team und hatten durch Valentine (14.) und Sezemsky (16.) beste Chancen auf das 2:0. Stattdessen beendeten die Panther die ersten 20 Minuten mit der denkbar knappsten Führung.

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Foto: Dominik Mesch

Das Team von Coach Stewart war auch zu Beginn des Mitteldrittels die bessere Mannschaft, musste nach Strafen gegen Sezemsky (Beinstellen) und McNeill (Stockschlag) aber zwei Unterzahlsituationen überstehen. Dabei hatten die Fuggerstädter in Unterzahl sogar das 2:0 in greifbarer Nähe, aber nach einem 2 auf 1 Spielzug belohnten sich die Schwaben nicht (32.). Adam Payerl war es dann der mit seinem zweiten Treffer einen Doppelpack schnürte und einen Fehler von Krefelds Berglund mit dem 2:0 bestrafte (37.). Das 3:0 legte nur eine Minute später T.J. Trevelyan nach, der nach einem wunderschönen Zuspiel aus der Trickkiste von LeBlanc bedient wurde (39.). LeBlanc hatte die Scheibe durch seine Beine auf den startenden Trevelyan zurück gesteckt.

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Der AEV in seinen Retro-Tikots. Foto: Dominik Mesch

Spätestens mit seinem Treffer zum 4:0 machte sich Payerl zum Mann des Spiels. Der Krefelder Berglund hatte gerade wegen übertriebener Härte in der Box Platz genommen, als Stieler von der Blauen seinen Distanzhammer auspackte und Payerl die Scheibe ins Tor ablenkte (49.). Mit der komfortablen Führung im Rücken spielten die Panther die restlichen zehn Minuten unaufgeregt und im Stile eine Spitzenmannschaft zu Ende.

Das Curt-Frenzel-Stadion wird seinem Ruf als „Hölle des Südens“ in der laufenden Spielzeit immer mehr gerecht. Bei den letzten sechs Heimpartien gingen die Fuggerstädter als Sieger vom Eis und krallen sich damit oben in der Tabelle fest.

AEV: Roy, Keller – Valentine, Lamb, Gill, Fraser, Holzmann – Ullmann, Detsch, Schmölz, Tölzer, Sezemsky – LeBlanc, Hafenrichter, McNeill, Haase, Trevelyan – Sternheimer, Payerl, Stieler, Rogl

Tore: 1:0 Payerl (Fraser, Stieler) 9.; 2:0 Payerl  37.; 3:0 Trevelyan (LeBlanc, Hafenrichter) 39.;  4:0 Payerl (LeBlanc, Stieler)

Strafzeiten: Augsburg 10 – Krefeld 14

Zuschauer: 4.801