Die Panther siegen 4:2 und ringen die Eisbären nieder

Die Augsburger Panther begrüßten zum ersten Heimspiel nach der Länderspielpause die Eisbären aus der Hauptstadt im Curt-Frenzel-Stadion. Nach dem 6:2 Auswärtssieg in Nürnberg wären die Jungs vom Schleifgraben nur zu gerne mit einem sechs Punkte Wochenende wieder eingestiegen. Dank einer kämpferisch starken Leistung und 5.842 frenetischen Fans, feierten die Augsburger Panther einen 4:2 Sieg gegen die Eisbären Berlin.

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Holzmann netzt zur 3:2 Führung für die Panther ein. Foto: Andreas Klein

Die Panther legten energisch los. Mancari und Tölzer zielten allerdings etwas zu hoch (1.). Polacek und der Berliner Haase bekamen nach einem Bandencheck jeweils zwei Minuten in der Box aufgebrummt, wobei Polacek noch weitere 10 Minuten auf der Strafbank absitzen musste. Von den Eisbären war in der Anfangsphase wenig zu sehen. Die Panther waren am Drücker. Erst gegen Mitte des ersten Drittels kamen die Hauptstädter etwas besser in die Begegnung. In dieser starken Phase der Gäste gewannen die Panther ein Bully und die Scheibe landete bei Trevelyan. Der hielt einfach mal drauf und Gästekeeper Vehanen hatte das Nachsehen. Das 1:0 für die Panther war nach dem bisherigen Spielverlauf absolut verdient. Deslauriers war nach dem Führungstreffer der Rot-grün-weißen bis zum Ende des ersten Drittels dann aber der beste Augsburger auf dem Eis. Augsburgs Goalie parierte immer wieder die wütenden Angriffe der Eisbären und rettete die knappe Führung in die Drittelpause.

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Die Eisbären drehen zwischenzeitlich das Spiel und gehen in Führung. Foto: Andreas Klein

Die Eisbären nahmen den Schwung aus dem ersten Drittel mit und setzten die Panther weiter unter Druck. Als Mancari nach einem Stockcheck in der Box war, schlugen die Berliner folgerichtig zu. DuPont bediente Gervais und Tallackson hielt noch seinen Schläger rein, da gab es für Deslauriers rein gar nichts zu halten (21.). Der AEV kämpfte sich zurück in die Partie und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Mancari, Hanowski und Matsumoto hatten teils richtig gute Chancen auf die erneute Führung für die Schwaben, aber Vehanen parierte ein ums andere Mal. Nach schönem Konter scheiterte auch Ciernik mit seiner Rückhand an Vehanen (34.). Aber auch die Gäste beherrschen es zu kontern. Als Weiß im Angriff scheiterte ging es über Müller schnell nach vorne, und Noebels schob mit einem trockenen Handgelenkschuss zur 2:1 Führung für die Berliner ein (35.). Der AEV konnte vor der Sirene keine wirkliche Antwort geben, und musste mit dem knappen Rückstand in die Drittelpause.