Die Tabellenführung winkt | Kann der FC Augsburg die letzten Ergebnisse in Wolfsburg bestätigen?

Nach dem überraschenden Sieg gegen Borussia Dortmund geht es für den FC Augsburg heute (15:30 Uhr) darum, den Erfolg zu bestätigen. Nach dem Aus in der Europa League und dem durchwachsenen Saisonstart muss Gastgeber Wolfsburg aber in die Spur finden.

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Der frühere Wolfsburger Daniel Caligiuri möchte auch heute wieder jubeln | Foto: Krieger

Die Freude war groß beim FC Augsburg. Am vergangenen Samstag erkämpfte man sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gegen Borussia Dortmund den zweiten Saisonsieg. In den typisch Augsburger Tugenden Einsatzbereitschaft und Wille war man dem Vizemeister und seiner hochtalentierten „Boygroup“ überlegen, das deutliche Plus an Spielanteilen brachte dem BVB nichts zählbares ein. Mit einer Tabellenführung über Nacht und Rang 2 am Ende des Spieltags durfte man sich beim FCA über einen Aufenthalt in ungewohnten Tabellenregionen freuen. Eine Momentaufnahme, dessen ist man sich in Schwaben durchaus bewusst, und doch soll dieser Augenblick solange wie möglich andauern. Die Gelegenheit dazu ergibt sich heute in Wolfsburg. „Jeden Punkt, den wir holen können, nehmen wir natürlich mit. Trotzdem müssen wir die Situation realistisch bewerten.“, so Manager Stefan Reuter vor der Partie.

Ungleicher Saisonstart

Während Augsburg nach dem besten Saisonstart (zwei Spiele/zwei Siege) der eigenen Bundesligageschichte voll zufrieden sein kann, werden die Gesichter in der Autostadt immer länger. Nach einem durchwachsenen Saisonstart mit zwei Unentschieden gegen Leverkusen und Freiburg folgte unter der Woche das Aus in der Europa League gegen AEK Athen. Das hatte man sich am Allersee deutlich anders vorgestellt. Die Ambitionen sind beim VW-Team meistens hoch, Trainer Oliver Glasner dürfte bereits jetzt ersten Druck zu spüren bekommen. „Es geht darum, die Köpfe aufzurichten und vor der Länderspielpause nochmal alles rauszuhauen.“, gibt er die Richtung für den heutigen Vergleich vor.

Trainer Heiko Herrlich fehlt

Dass die Wölfe über die Qualität für deutlich bessere Ergebnisse verfügen, weiß man auch beim FCA. Trainer Heiko Herrlich hat sein Team unmittelbar nach dem Dortmund-Spiel auf den heutigen Gegner eingestimmt, heute wird er allerdings fehlen. Herrlich hat sich einen Pneumothorax zugezogen und befindet sich einige Tage im Krankenhaus (wir berichteten). Voraussichtlich wird Co-Trainer Tobias Zellner, wie schon beim letzten Aufeinandertreffen, den Chefcoach an der Seitenlinie vertreten. Bis auf den Ausfall auf der Trainerbank kann man allerdings aus dem Vollen schöpfen. Die Startelf der Vorwoche dürfte heute wohl nahezu unverändert versuchen den nächsten Sieg einzufahren. Drei weitere Punkte und die Augsburger Zirbelnuss glänzt erstmals nach einem Spieltag von der Tabellenspitze.

Die voraussichtliche Aufstellung

Gikiewicz – Framberger, Gouweleeuw, Uduokhai, Iago – Khedira, Gruezo – Hahn, Caligiuri – Gregoritsch – Niederlechner