Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), hat den Vorstoß von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kritisiert, schon 2030 aus der Kohleförderung auszusteigen. „Aus Sicht der Unternehmen sind Versorgungssicherheit sowie wettbewerbsfähige Strompreise an den heimischen Standorten elementar wichtig“, sagte Schweitzer der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). „Es sollte erst dann auf Kohleverstromung verzichtet werden, wenn der Aufbau einer alternativen Stromversorgung gelungen ist.“

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Schweitzer, der selbst Mitglied der Kohlekommission war, mahnte, deren Beschlüsse umzusetzen: „Die Empfehlungen der Kommission sind das Ergebnis eines intensiven Abwägungsprozesses, in dem Klimaschutzbelange ebenso Berücksichtigung finden wie Strukturentwicklung, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Es ist daher kein Zufall, dass die Kommission im Ergebnis das Jahr 2038 als mögliches Enddatum ermittelt hat.“