Dobrindt kritisiert Initiative für Enteignungen von Wohnkonzernen

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat eine Initiative in Berlin, die am Samstag ein Volksbegehren zur Enteignung von Wohnkonzernen startet, kritisiert. „Das Vorhaben gibt zunächst einmal einen relativ klaren Einblick in rot-rot-grüne Gedankenwelten und darf als mahnendes Beispiel für ganz Deutschland gelten“, sagte Dobrindt der „Augsburger Allgemeinen“ am Samstag. „Wohnen ist die neue soziale Frage, die kann man aber nicht sozialistisch beantworten.“

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Hier werde nach dem Motto „Enteignen statt bauen“ gehandelt, und damit schaffe man nur neue soziale Ungerechtigkeiten und stelle den gesellschaftlichen Frieden infrage, so der CSU-Landesgruppenchef. „Die Berliner Stadtregierung ist dringend aufgefordert, die Versäumnisse der Vergangenheit mit einer klaren Wohnbauoffensive zu beheben, anstatt mit Enteignungs-Gedankenspielen die Wohnungssituation in Berlin weiter zu verschärfen und die Zukunftsfähigkeit der Hauptstadt Deutschlands aufs Spiel zu setzen“, sagte Dobrindt der „Augsburger Allgemeinen“.