Der EHC Königsbrunn setzte im Rückspiel gegen die EA Schongau ein beeindruckendes Zeichen und gewann das Derby deutlich mit 10:3. Die Gäste, personell stark geschwächt, stemmten sich mit viel Einsatz gegen die Angriffe der Brunnenstädter, waren am Ende jedoch chancenlos.
Starker Beginn von Königsbrunn
Schon früh zeigte der EHC seinen Offensivdrang. Marco Riedl vergab eine Großchance, bevor Toms Prokopovics in Unterzahl nach starker Vorarbeit von Marco Sternheimer das 1:0 erzielte (9. Minute). Kurz darauf erhöhte der erst unter der Woche aus Schongau verpflcitete Anton Egle auf 2:0. Trotz weiterer Chancen blieb es bis zur ersten Pause bei diesem Spielstand, da Schongau mit viel Kampfgeist verteidigte.
Zwischenzeitliche Spannung im zweiten Drittel
Im zweiten Abschnitt nutzte Schongau eine unübersichtliche Situation vor dem Königsbrunner Tor und verkürzte überraschend auf 2:1. Doch die Brunnenstädter antworteten prompt: Anton Egle (35.) und Marco Riedl (38.) sorgten für die erneute klare Führung. Mit seinem dritten Treffer in diesem Spiel erhöhte Egle kurz vor Drittelende auf 5:1.
Marco Sternheimer brilliert im Schlussdrittel
Das letzte Drittel stand ganz im Zeichen von Marco Sternheimer. Innerhalb weniger Minuten erzielte er drei Treffer (42., 43., 46.) und machte seinen Hattrick perfekt. Nach einem weiteren Treffer von Marco Riedl erhöhte Peter Brückner auf 10:2. Schongau konnte nur noch Ergebniskosmetik betreiben und markierte den Schlusspunkt zum 10:3-Endstand.

Trotz des überzeugenden Sieges bleibt beim EHC laut Trainer Bobby Linke noch Luft nach oben: „Die Jungs haben von der ersten Minute an Vollgas gegeben, Laufbereitschaft und Kampf haben gepasst. Wir haben im ersten Drittel zu viele Chancen liegen lassen, im zweiten Abschnitt ein relativ einfaches Tor kassiert. Danach waren wir ein wenig nervös, haben dann im Powerplay leider nicht gut gespielt und zu kompliziert agiert. Dann haben wir aber nochmal getroffen und vor der Pause nachgelegt. Den Schwung haben wir mitgenommen und mit viel Engagement und Laufbereitschaft dem Gegner Paroli geboten. Das Spiel war aber schon entschieden. Ärgerlich finde ich aber, dass wir die drei Gegentore kassiert haben. Das war unnötig, aber die Moral und der Wille, hart zu arbeiten, hat gepasst. Über- und Unterzahlspiel müssen wir verbessern, dazu wird es Zeit, die Fehler im eigenen Drittel zu minimieren. Da müssen wir deutlich besser werden.“


