Donau-Ries | Viehtransport kippt um – Auch Unfall rettet Tiere nicht vor der Schlachtbank

Am Montag kurz nach 06.00 Uhr ereignete sich auf der Staatsstraße 2221 bei Heroldingen ein Verkehrsunfall mit einem Viehtransporter.

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Foto: Polizei

Ein 34jähriger Fahrer hatte mit seinem Lkw mit Anhänger Schlachtvieh eingesammelt. Auf dem Transporter befanden sich drei Rinder, 17 weitere Tiere waren auf dem Anhänger verladen. Mit diesem Gespann fuhr er von Heroldingen her nach rechts auf die Staatsstraße in Richtung Fessenheim ab. Die Geschwindigkeit war offenbar nicht angepasst und der Anhänger kippte nach links auf die Seite. Die Leitplanke verhinderte ein weiteres Abrutschen in die Böschung. Glücklicherweise kam kein Gegenverkehr, der sonst vom umkippenden Anhänger hätte getroffen werden können.

Tiere mit Ersatzfahrzeug zum Schlachthof

Beim Eintreffen der Polizei hatten der Fahrer und die alarmierten Feuerwehren aus Heroldingen und Alerheim die Situation gut im Griff. Die 17 Tiere aus dem Anhänger konnten über das beschädigte Dach ins Freie gebracht und dort in einem abgesperrten Bereich zwischen Leitplanke und Laster eingesperrt werden. Sie hatten den Unfall anscheinend unbeschadet überstanden und wurden von Ersatzfahrzeugen des Viehhändlers abgeholt. Ihrer Bestimmung im Schlachthof konnten sie nicht entkommen.

Der verunfallte Lastwagen musste abgeschleppt werden. Die Staatsstraße war für ca. 1,5 Stunden gesperrt, was sich besonders negativ auswirkte, weil sie ja Umleitungsstrecke für die Baustelle in Möttingen ist. Der Schaden wird auf ca. 24.000 € geschätzt.