Donauwörth | 57-Jähriger bei Kreditgeschäft im Internet betrogen

Beim Versuch einen Kredit im unteren fünfstelligen Bereich zu beantragen, wurde ein 57-jähriger Mann schnell im Internet fündig. Sein Augenmerk galt einer Anzeige auf Facebook, in welcher ein vermeintlich privater Anbieter versprach, schnell und unkompliziert Kredite zu vermitteln. Der 57-jährige trat mit dem Vermittler über „Whatsapp“ in Kontakt und beantragte seinen Wunschkredit.

Symbolbild/pixabay

Dieser wurde ihm auch zugesagt, jedoch sollte vorab eine Gebühr in Höhe von 1100 Euro gezahlt werden. Nachdem der Mann den geforderten Betrag überwiesen hatte, forderte der Betrüger weiteres Geld. Der Kreditsuchende drohte mit Polizei und Anwalt. In dieser wenig erfreulichen Situation meldete sich ein vermeintlicher Direktor einer französischen Bank bei dem Geschädigten und bot Hilfe bei der Aufklärung an. Der Bankdirektor sicherte dem 57-Jährigen die gewünschte Kreditsumme nun zu wesentlich günstigeren Konditionen zu. Letztendlich leistete der gutgläubige Mann auch an den vermeintlichen Bankdirektor eine Vorauszahlung in Höhe von 550 Euro für angeblich anfallende Kreditgebühren. Die vereinbarte Kreditsumme wurde nicht ausgezahlt, weshalb der 57-jährige am Wochenende Strafanzeige bei der Polizei Donauwörth erstattete.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang:

Grundsätzlich sollte man Menschen, die man nie persönlich kennengelernt oder gesehen hat, kein Geld überweisen oder auf sonstige Forderungen eingehen. Gerade im Internet tummeln sich viele Betrüger, die an der Gutgläubigkeit ihrer Mitmenschen viel Geld verdienen wollen. Seien Sie also immer misstrauisch bei derartig verlockenden Angeboten.

So erkennt man einen Kreditbetrüger auf Facebook
• Das jeweilige Profil spricht oft ein holpriges Deutsch.
• Es gibt ein auffällig niedriges Zinsversprechen.
• Sicherheiten / Absicherungen werden nicht angefordert.
• Dubiose E-Mailadresse.

Weitere Tipps hierzu finden Sie auch unter: www.polizei-beratung.de

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