Gestern (09.06.2022) gegen 11:00 Uhr wurde eine 81-jährige Rentnerin aus Donauwörth von einem Unbekannten angerufen und ihr mitgeteilt, dass ihre Tochter einen Unfall verursacht hätte bei dem ein Kind gestorben und eine Frau schwer verletzt worden sei.

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Symbolbild

Sie müsste nun 85.000 Euro zur Auslösung ihrer Tochter zahlen. Seriös wirkte die ganze Geschichte dadurch, da die Rentnerin angehalten wurde, das Geld beim Amtsgericht Nördlingen einzuzahlen. Die Seniorin ging nun zur Ihrer Hausbank und hob 6.000 Euro von ihrem Konto ab, währenddessen wurde sie laufend von dem Unbekannten angerufen und instruiert. Einer aufmerksamen Mitarbeiterin der Bank ist es zu verdanken, dass es zu keiner Geldübergabe kam. Ihr kam das Ganze recht komisch vor, weshalb sie im Amtsgericht Nördlingen anrief und den Fall schilderte. Dabei stellte sich heraus, dass alles nur erfunden war und die Rentnerin kurz davor war, um 6.000 Euro betrogen zu werden. Fahndungen im Nahbereich der Bank und am AG Nördlingen blieben ohne Erfolg.

Wie sie sich vor Betrügern schützen können erfahren sie z.B. auch auf:  www.polizei-beratung.de

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