Wenn an Bordsteinkanten öffentlicher Straßen, an Gehwegen oder städtischen Parkflächen Unkraut wuchert, dann geht der Bauhof der Stadt Donauwörth dagegen mit einer umweltfreundlichen Methode und ohne Chemie vor: Mit dem thermischen Heißwasserverfahren.

Unkrautbekaempfung Q
Foto: Stadt Donauwörth / R. Brunninger

Von einem eigens dafür angeschafften Fahrzeug wird dabei über 90 Grad heißes Wasser direkt auf den ungewollten Bewuchs gesprüht. Das in den Pflanzen befindliche Eiweiß wird dadurch zerstört; Gräser, Löwenzahn, Moose etc. sterben ab und werden so nachhaltig zurückgedrängt.

Im Fokus der arbeitsaufwändigen Methode – bis zu fünf Mal im Jahr muss behandelt werden – steht derzeit die Innenstadt, auch im Hinblick auf zahlreiche bevorstehende Veranstaltungen wie das Inselfest, den Schwäbischwerder Kindertag, die Sebastianifeier und viele weitere. Doch auch in die einzelnen Stadtteile wird der Bauhof nach und nach kommen.

Das thermische Heißwasserverfahren wird seit dem Frühjahr 2017 vom Bauhof verwendet. Unkrautvernichtungsmittel dürfen nicht mehr zum Einsatz kommen.